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Red Bull Ring„Padeln“, wo die Motorsportstars sonst stoppen

Egal, ob jung oder alt: In der Boxengasse des Red-Bull-Rings kann in den Semesterferien 2020 in drei Boxen „gepadelt“ werden.

Padel Tennis
Padel-Tennis ist vor allem in Spanien extrem populär © SCREENSHOT/YOUTUBE
 

Wohl nur wenige Österreicher sind so sehr mit dem Tennissport verbunden wie Herwig Straka - Manager von Dominic Thiem, Turnierdirektor der Erste Bank Open in Wien sowie ATP-Board-Direktor in Personalunion. Doch selbst „Mister Tennis“ gerät beim Thema „Padel“ ins Schwärmen: „Ich bin ein großer Fan dieser Sportart, spiele sie wesentlich öfter als Tennis. Ich bin zwar nicht mehr der Jüngste, aber wenn ich mit Jürgen Melzer oder Barbara Schett spiele - die sind im Tennis hundert Mal besser -, schaue ich nie schlecht aus. Das ist das Tolle: Ob jung, alt, gemischt, im Doppel - alles ist möglich.“

Dass Padel-Tennis sogar an den außergewöhnlichsten Plätzen gespielt werden kann, beweist das viertägige Event „Kleine Zeitung Tennis in the Box - Adventure Padel am Red-Bull-Ring“, das während der Semesterferien 2020 in Spielberg über die Bühne geht. Und zwar in den Boxen des Grand-Prix-Kurses, wo sonst internationale Motorsport-Teams für Stars wie Max Verstappen oder Marc Marquez im Einsatz sind.

Bestens gelaunt bei der Präsentation im Styria Media Center: Kurt Hohensinner, Barbara Muhr, Herwig Straka, Barbara Muhr, Anton Lang und Christoph Ludwig Foto © Lucas Pripfl/RED BULL CONTENT POOL

Dort hat jeder Sportbegeisterte die Möglichkeit, die Trendsportart auszuprobieren und dort vielleicht auch Ex-Ski-Ass Renate Götschl zu treffen: „Ich habe mir Padel angesehen und es ist wirklich lässig. Außerdem bin ich ein absoluter Fan vom Ring, wohne in der Nähe und finde es toll, dass diese Veranstaltung in der Wintersaison stattfindet“, schließt die Speed-Queen einen Abstecher in die drei Boxen nicht aus.

Kleine Zeitung Tennis in the Box

  • Was: „Kleine Zeitung Tennis in the Box - Adventure Padel am Red-Bull-Ring“.
  • Wann: vom 20. bis 23. Februar 2020.
  • Wo: Red-Bull-Ring am Spielberg.
  • Teilnehmer: Jeder mit gültigem Ticket ist zur Teilnahme berechtigt - keine Altersbegrenzungen. Gespielt wird in Zweierteams.
  • Preise: Formel-1- und MotoGP-Tickets, Fahrerlebnisse am Red-Bull-Ring oder Sportausrüstungen und Tickets für internationale Tennisturniere. Außerdem gibt es für jeden Teilnehmer ein Goodie Bag.
  • Tickets: Ein Ticket ist gültig für ein Team.
  • Bonus: Vorteilsclub-Mitglieder erhalten 50 Prozent Ermäßigung auf Tickets. Kinder unter 14 Jahren nehmen gratis teil.
  • Karten: shop.kleinezeitung.at/tickets (zzgl. Gebühren).
  • Infos: www.projekt-spielberg.com

Padel ist seit Anfang des Jahres offiziell Teil des Österreichischen Tennisverbandes und für STTV-Präsidentin Barbara Muhr keine Konkurrenz für den Weißen Sport, sondern eine „wunderbare Ergänzung. Wir haben schon 450 Spieler in der Rangliste“. Auch bei Sportlandesrat Anton Lang („Es ist immer notwendig, neue Wege zu gehen, wenn wir wollen, dass die Jugend ihre Freizeit mit Sport verbringt“) und dem Grazer Sportstadtrat Kurt Hohensinner stößt die Veranstaltung auf Begeisterung: „Padel fordert die Konzentrationsfähigkeit, Schnelligkeit und Beweglichkeit, aber vor allem macht es Spaß“, sagt Hohensinner.

Padel-Tennis

Padel-Tennis ist eine junge Sportart mit Wurzeln in Mexiko. Die Mischung aus Squash und Tennis auf einem geschlossenen Platz macht den Reiz aus. Gespielt wird mit einem kurzen Schläger ohne Saiten und einem weichen Tennisball. Das Spielfeld ist in der Mitte durch ein Netz getrennt und von Glaswänden oder Metallgittern begrenzt. Der Ball darf an Rück- und Seitenwänden abprallen, aber nur einmal den Boden der eigenen Spielhälfte berühren, bevor er retourniert werden muss, auch Volleys sind erlaubt. Längere Ballwechsel machen „Padel“ zu einem hochattraktiven Spiel für Sportler jedes Alters, gleich welcher körperlichen Fitness. Durch sein geringes Gewicht und seine Form ist der Schläger leicht zu kontrollieren und auch Anfänger haben sofort Spaß am Spiel. Was in Spanien oder Argentinien mittlerweile zum Nationalsport aufgestiegen ist, entwickelt sich auch in Mitteleuropa zu einer beliebten Trendsportart. In Graz gibt es vier Plätze, in ganz Österreich rund 30.

Wie spannend und abwechslungsreich Padel-Tennis sein kann, sehen Sie hier:

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