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Herausforderung für RuderinLobnig: "Es war ein Schlag, aber vielleicht eine neue Chance"

Kärntens Ruder-Ass Magdalena Lobnig steht vor einer Herausforderung mit neuem Trainerteam – und das noch dazu in ihrer Heim-WM-Saison.

Magdalena Lobnig
Magdalena Lobnig © GEPA pictures/Matthias Hauer
 

Es traf Magdalena Lobnig vor einer Woche und noch dazu völlig unvorbereitet, als ihr Coach Kurt Traer mitteilte, dass er sich verändern möchte. „Es war ein Schlag, da wir sieben Jahre zusammen trainiert haben. Nun suchen wir intensiv eine Lösung. Aktuell ist das Nationalteam auf Trainingslager in Kärnten und ich hoffe, dass viele offene Fragen beantwortet werden, vor allem hinsichtlich des Trainerstabs. Derzeit trainier ich jeden Tag mit einem anderen. Ist nicht leicht, da es eine intensive Beziehung ist. Es müssen das Vertrauen und die Harmonie stimmen. Aber der Verband ist sehr bemüht“, erzählt die 28-Jährige, die sich der neuen Herausforderung in der für sie so wichtigen Saison tatkräftig stellen will.

„Der Fokus liegt nach wie vor auf Ende August, der Heim-WM in Ottensheim. Das darf ich nicht aus den Augen verlieren, denn die zählt zur Olympiaqualifikation. Was davor alles passiert, wird sich zeigen. Vielleicht ist das alles eine neue Chance und mir gelingt der letzte Schritt. Ich war ja schon oft Dritte und Zweite.“ Mit diesem positiven Blick startet die Europameisterin am 10. Mai bei der internationalen Regatta in Deutschland in ihre Saison. Dort geht sie sowohl im Einer als auch im Doppelzweier mit ihrer Schwester Katharina an den Start.

"Bin stabiler geworden"

„Ich fühle mich noch nicht stark genug für einen Weltcup. Nichtsdestotrotz ist auch die Regatta hochkarätig besetzt. Es wird eine erste Standortbestimmung werden. Doch erst wenn ich mich bereit fühle, steige ich in den Weltcup ein“, setzt sich die Völkermarkterin nicht unter Druck. „Ich bin stabiler geworden, aber es fehlt eben noch einiges an Arbeit.“

Darüber hinaus bereitet der Kärntnerin ihre Handverletzung, das Engpass-Syndrom, Sorgen: „Es ist beunruhigend, aber ich muss mit dem zufrieden sein, was ich trainieren kann.“

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