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Sensation bei der TourMit 21 Jahren flog Pogacar im Zeitfahren wohl noch zum Gesamtsieg

Damit war nicht zu rechnen: Im Zeitfahren der Tour der France, der vorletzten Etappe, kam es doch noch zum Umsturz: Mit Tagesbestzeit "flog" der Slowene tadej Pogacar doch noch an Landsmann Primoz Roglic vorbei und wird damit am Sonntag die größte Rundfahrt der Welt gewinnen.

Tadej Pogacar schaffte die Sensation: er flog im Zeitfahren mit der Tagesbestzeit noch zur Gesamtführung und wohl zum Tour-Sieg © AFP
 

Es war angerichtet für Primoz Roglic, für den ersten großen Sieg bei der Tour de France - doch es kam ganz anders. Denn der junge slowenische Landsmann von Roglic, Tadej Pogacar, schaffte die absolute Sensation: Pogacar "flog" beim Zeitfahren auf der 20. und vorletzten Etappe zum Tagessieg und damit auch noch an seinem Freund in der Gesamtwertung vorbei. Und das heißt: Mit nur 21 Jahren wird Pogacar damit am Sonntag in der letzten Etappe als sensationeller Gesamtsieger der größten Rundfahrt der Welt nach Paris und über die Champs Elysees rollen.

"Ich glaub, ich träume", meinte Pogacar nach seinem Erfolg in "Les Planches des belles Filles", nach dem Bergzeitfahren über 36,2 Kiloemter, in dem er wahrlich Unmenschliches leistete: Er verwandelte einen Rückstand von 57 Sekunden in einen Vorsprung von 59 Sekunden. "Ich weiß nicht, was ich sagen soll, Danke an meine Mannschaft. Es war auch heute nicht nur ich, es war das ganze Team. Ich wusste genau, was ich wo machen muss, wann ich beschleunigen muss - und ich habe es durchgezogen", meinte er. Der Lohn: Am Sonntag hält Pogacar nach drei Tagessiegen nicht nur das Gelbe Trikot, sondern auch das gepunktete Trikot des besten Bergfahrers und das weiße Trikot des besten Nachwuchsfahrers.

Ergebnisse

20. Etappe, Lure - La Planche des Belles Filles (36,2 km): 1. Tadej Pogacar (SLO) UAE 55:55 Min.; 2. Tom Dumoulin (NED) Jumbo +1:21 Min.;  3. Richie Porte (AUS) Trek gl. Zeit; 4. Wout van Aert (BEL) Jumbo +1:31; 5. Primoz Roglic (SLO) Jumbo +1:56; 6. Remi Cavagna (FRA) Deceuninck +1:59. Weiter: 32. Felix Großschartner (AUT) Bora +5:31; 139. Marco Haller (AUT) Bahrain +10:45.

Gesamtwertung: 1. Pogacar 84:26:33 Std.; 2. Roglic +0:59 Min.; 3. Porte +3:30; 4. Mikel Landa (ESP) Bahrain +5:58.Weiter: 63. Großschartner +3:24:11 Std. - 143. Haller +5:46:27

Auf dem letzten Anstieg in den Vogesen "fuhr ich einfach nur Vollgas", meinte Pogacar, der meinte: "Mein Traum war immer nur, bei der Tour dabei zu sein. Und jetzt trennt mich nur die letzte Etappe vom Sieg. Das ist unglaublich. Ich habe während der Fahrt auch nicht gewusst, wie es steht." Dieses Wissen hätte ihn auch kaum schneller machen können, denn Pogacar nahm dem Rest des Feldes 1:21 Minuten (!) ab, Roglic verlor gar 1:56 Minuten auf seinen Rivalen von UAE-Team.

 

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sandor026
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21 jähriges Wunderkind?

Also, irgendwas hat der, was die andern wohl nicht (oder nicht so viel davon) haben.

Als Kind hab ich gern Wrestling geschaut und die Protagonisten verehrt. Als mir jemand erklärt hat, dass das alles nicht 100%ig echt ist, habe ich die Freude daran verloren. Leider geht es mir seit Jahren auch beim Radsport so.

sune
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@sandor026

ist dein Frisör verstorben weil du es hier erzählst?

Bodensee
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Es ist für mich unerträglich....

.....ein Radrennen auch nur eine Minute im TV zu verfolgen.

Hausberger
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Zum Glück

gibt’s den „Ausschaltknopf“ und noch keine Verordnung zum zwangsweisen „Zugucken“!

nuramrande
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???

Und was soll uns Ihr Kommentar jetzt sagen? Sie leiden mit? Es gibt nichts Dämlicheres als ein Radrennen? Sie lieben Radrennen, aber nur wenn Sie selbst teilnehmen? ???