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Christoph Strasser Der Abschied von Amerika

Mit dem sechsten Sieg beim Race Across America hat Christoph Strasser wieder Geschichte geschrieben. Mit dem Heimflug nimmt er auf unbestimmte Zeit Abschied von den USA und dem Rennen.

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Christioh Strasser bei seinem neunten Race Across America © Lex Karelly
 

Zwei Tage nach seinem sechsten Triumph schlenderte Christoph Strasser durch ein Einkaufszentrum in Annapolis und blieb vor einem Lego-Geschäft stehen: „Lego Technik kann ich hoffentlich bald wieder zusammenbauen“, sagte er und fügte mit einem Lächeln an: „Ich werden mir als kleine Belohnung ein Set mitnehmen, das ich dann zu Hause zu ,Therapiezwecken‘ zusammenbauen werde. Wenn ich in den Fingerspitzen wieder einigermaßen fit bin.“ Das dumpfe Gefühl und ein Kribbeln in seinen Fingern ist Strasser nach Rennen gewohnt. Heuer haben seine Hände durch den Dauerregen zusätzlich gelitten. Sie waren aufgeweicht und wund. Wie die Füße – Strassers Gang zeugte von den Strapazen. „Die verschrumpelte Haut braucht im Schuh doppelt so viel Platz. Den hat sie aber nicht, deshalb wirft sie tiefe Hautfalten nach innen. Die drücken dann auf die Nerven und jeder Pedaltritt fühlt sich an, als würdest du auf hundert spitze Steine treten“, erklärt er. Der Schmerz vergeht wieder – der Ruhm des sechsten Sieges und damit des alleinigen Rekordes bleibt.

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