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Sepp Strakas Wert für den Sport ist immens, wenn der Verband den Straka-Effekt nützt

Sepp Straka feierte bei den Truist Championship in Philadelphia seinen bislang größten Sieg
© AP/Matt Rourke
Sepp Straka feierte bei den Truist Championship in Philadelphia seinen bislang größten Sieg

Österreich ist dank Sepp Straka mitten in der Golf-Spitze – und kann, wenn man den Straka-Effekt nützt, auch in der Breite profitieren.

In der Golfszene ist es mitunter nicht gerne gesehen, das Preisgeld bei Turniersiegen hervorzuheben. Dies mag zwar Klischees bedienen, hilft in diesem Fall aber, das Geleistete einzuordnen: Die 3,2 Millionen Euro, die Sepp Straka auf der US-amerikanischen PGA-Tour in Philadelphia gewonnen hat, bilden das höchste Preisgeld, das je ein österreichischer Sportler gewonnen hat. Der bisherige Rekord: Dominic Thiems rund 2,5 Millionen Euro bei den US Open 2020.

Strakas Triumph bei einem der acht „Signature Events“ der PGA-Tour kann man bei Österreichs größten Siegen im Spitzensport einheften. Dass auch die Breite profitiert, ist die Aufgabe des heimischen Golfverbandes. Der Boom nach der Pandemie sei leicht abgeflacht, berichtet Sportdirektor Niki Zitny, doch er hat „den Eindruck, dass mehr Golf gespielt wird“, auch im jüngeren Alterssegment.

Das ist positiv. Wie auch, dass Strakas Ryder-Cup-Teilnahme 2023 auch rot-weiß-rote Nicht-Golfer nach Rom gelockt hat. Im September findet das nächste Duell zwischen Europa und den USA statt. Die Tatsache, dass seine Teilnahme wohl nur Formsache ist, untermalt seinen Wert für den Sport. Vorausgesetzt, man nützt den Straka-Effekt.

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