Volleyball Cup Final FourDie Steirer sind die großen Favoriten

Freitag und Samstag findet in Graz das Final Four im Volleyball-Cup statt. Drei steirische Teams gehen auf Titeljagd. Die Grazer Damen haben die größten Titelchancen.

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Wenn ab heute in der Blue Box in Graz das Final Four des österreichischen Volleyball-Cups über die Bühne geht, dann ist das – im Grunde – nur die Vorhut. Schon vor Saisonbeginn war klar, der UVC Graz möchte sich für gleich zwei Finali bewerben, für jenes in diesem Jahr und jenes im Jahr 2019. Dann soll das Finalturnier in der neuen Ballsporthalle in der Grazer Hüttenbrennergasse stattfinden. "Wenn wir früh genug die Zusage bekommen, dann können wir dort ein Spektakel auf die Beine stellen", sagt UVC-Manager Frederick Laure.

Umso wichtiger ist das Gelingen an diesem Wochenende – nicht nur sportlich. Der UVC Graz möchte Werbung in eigener Sache betreiben. Zusage für das Finalturnier 2019 gibt es nämlich noch keine. Der Grund dafür ist schnell erklärt: Die Liga überlegt eine Cup-Reform und spielt mit dem Gedanken, die Ausländerbeschränkung aufzuheben. Dann wären die Steirer plötzlich nicht mehr die Topfavoriten, sondern würden nur noch zum erweiterten Favoritenkreis zählen. "Und das kann bedeuten, dass plötzlich Vereine Interesse daran haben, das Finalturnier auszurichten, denen das aktuell vollkommen egal ist", sagt Laure. Das würde Klubs wie Aich/Dob oder Waldviertel betreffen, die zahlreiche Legionäre beschäftigen.

Favoriten in weiß-grün

Zurück zum Final Four: Unter den acht teilnehmenden Mannschaften befinden sich drei steirische. Die Chancen stehen gut, dass es zu einem Heimsieg kommt, weil der VBC Weiz nur zwei Legionäre (Grzegorz Szumielewicz und Marko Stoshikj) im Kader hat, die im Cup nicht spielberechtigt sind. Halbfinalgegner UVC Graz muss mit Maximilian Auste gar nur einen Legionär ersetzen. Gutes Omen für das Team aus der Landeshauptstadt: Beim bisher einzigen Cupfinale in der Blue Box gewannen Florian Ertl und Co. im Jahr 2015. Nach 2012 wäre heuer der dritte Titel möglich.

Zeitplan

Damen-Halbfinali:
Perg – Sokol/Post (13 Uhr),
UVC Graz – Klagenfurt (15.30 Uhr).

Herren-Halbfinali:
VBC Weiz – UVC Graz (18 Uhr),
Mils – Amstetten/hotVolleys (20.30 Uhr).

Samstag, Finalspiele:
Finale Damen (17.25 Uhr, ORF Sport+ live),
Finale Herren (20.25 Uhr, ORF Sport+ live)

Die besten Chancen, einen Heimtriumph zu feiern, haben allerdings die Damen des UVC Graz, die keine Legionärin in ihren Reihen haben und somit keine Änderungen vornehmen müssen. Die Mannschaft von Trainer Dusan Jesenko gewann den Grunddurchgang in der Bundesliga souverän und geht auch als Titelverteidiger im Cup ins Rennen. „Wir sind sicher der Favorit auf den Titel und wollen ihn auch unbedingt verteidigen“, sagt Kapitänin Eva Dumphart selbstbewusst

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