HandballNach Zusammenbruch durfte Florian Ploner das Krankenhaus verlassen

Nach seinem Zusammenbruch im Spiel zwischen Vöslau und den SC Ferlach durfte Florian Ploner das Krankenhaus verlassen, Symptome deuteten beim 22-Jährigen auf Herzinfarkt oder Schlaganfall hin.

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Florian Ploner wird im Krankenhaus in Friesach sich einem Gesundheitscheck unterziehen © GEPA pictures
 

Zum Auftakt der Handball-Liga-Austria ging der SC kelag Ferlach durch die Hölle. Im Hexenkessel von Vöslau vergeigten die Kärntner die erste Halbzeit komplett, kassierten 16 Gegentreffer gegen einen Aufsteiger. Als das Team in den zweiten 30 Minuten drauf und dran war, die Partie zu drehen, passierte das Unglück mit Florian Ploner, der mit Herzrasen, Atemnot und Sprachstörungen zusammenbrach.

"Kapitän Dean Pomorisac hat mir erzählt, dass es ein ganz komisches Gefühl war, als die Rettungskräfte Ploner versuchten mit Decken abzuschirmen. Die Konzentration war einfach nicht mehr gegeben", sagt Ferlach-Obmann Walter Perkounig. Positiv ist, dass der 22-Jährige am Sonntag das Krankenhaus verlassen durfte, da das EKG keine Auffälligkeiten anzeigte und sein Zustand stabil blieb. Darauf will sich aber der Klub nicht verlassen. "Wir werden im Krankenhaus in Friesach, das unser Gesundheitspartner ist, einen kompletten Gesundheitscheck für Florian in dieser Woche organisieren. Denn die Symptome deuteten auf einen Herzinfarkt oder Schlaganfall hin", erklärt Perkounig.

Schwache Defensive

Die Niederlage wurde nach dem Zwischenfall mit Ploner zur Nebensache, aber das Auftreten in der ersten Halbzeit gefiel Perkounig gar nicht. "Die Defensivleistung war schwach, hinzu kam noch, dass Adrian Milicevic nach drei Zweiminutenstrafen rausmusste, was auch nicht hilfreich war. Wir waren zwar ersatzgeschwächt, aber wir hatten schon geglaubt, dass wir die zwei Punkte trotzdem mit nach Hause nehmen werden können", so Perkounig. Der aber im gleichen Atemzug meinte, "wichtig ist nur, dass Florian wieder vollständig gesund werden wird". 

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