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Handball-WM in ÄgyptenIm Schatten der Pyramiden und der Pandemie

Mit dem 35:29 von Gastgeber Ägypten über Chile hat die Handball-WM begonnen. Mit ihr krönt Hassan Moustafa sein Lebenswerk.

Sicherheit geht bei der Handball-WM vor
Sicherheit geht bei der Handball-WM vor © AFP
 

Sitzen einige Deutsche und ein paar Österreicher im Jänner in einem Charterflieger nach Ägypten ... Was wie der Anfang eines flotten Urlaubsschwanks klingt, ist in diesem Fall die Reise der österreichischen Handballherren zur WM in Kairo. Mit den Titelkämpfen in seiner Heimat wollte Verbandsboss Hassan Moustafa - „der Pharao“ – seinen Mitbürgern und sich selbst ein Geschenk bereiten. Geworden ist es die größte WM der Geschichte: erstmals mit 32 Teams in acht Vorrundengruppen, statt der üblichen 24 Nationen. Der 76-Jährige ist einer der erfolgreichsten Netzwerker im internationalen Sport und seit mittlerweile 20 Jahren an der Spitze der IHF (International Handball Federation) – nicht unumstritten, aber sattelfest. Ende des Jahres wird wieder gewählt – da schadet ein bisschen Remmidemmi im Schatten der Pyramiden wohl nicht.

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