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"Die Jungen benötigen viel mehr Spielzeit"

Der SC Ferlach empfängt heute (19.30) in der „Spusu“-Liga Tabellenführer Krems. Patrick Spitzinger zählt zu den „jungen Wilden“.

Patrick Spitzinger zählt bei den Ferlachern zu den talentierten jungen Wilden © GEPA
 

Ferlachs Patrick Spitzinger zählt in der U20 zu den Leistungsträgern der Kärntner. In der Kampfmannschaft nahm er die Gelegenheit beim Schopf, als Matias Rath verletzt ausfiel – und avancierte dadurch zum Überraschungsmann. „Das hat mir getaugt, dass mir das Vertrauen geschenkt wurde und es ist viel wert, das gewisse Gespür zu bekommen. Körperlich ist es um einiges intensiver. Je mehr Spielpraxis, je größer ist es ein Vorteil“, erzählt der Feldkirchner, der sowohl im rechten Rückraum als auch am rechten Flügel zum Einsatz kommt. „Ich muss gestehen, dass ich mich am Flügel noch nicht eingelebt habe, aber das kommt noch.“

Die letzten beiden Niederlagen führte Spitzinger auf zu viele technische Fehler zurück, „und ab und zu war es schon sehr unglücklich. Aber das geht im Handball so schnell.“ Laut Kapitän Dean Pomorisac steckt im 20-Jährigen enorm viel Potenzial: „Er, oder besser gesagt generell die jungen Spieler, brauchen noch viel mehr Spielzeit, um sich an das hohe Niveau zu gewöhnen. Aber es ist ganz klar, dass der Coach auf die Startaufstellung und Routiniers setzt, wenn sie fit sind. In einer Saison umzukrempeln, ist immer schwierig.“ Der Klagenfurter lobt sein Engagement und zeigt sich über dessen Entwicklung begeistert: „Er trägt viel zum Spiel bei und schießt oft wichtige Tore. Nur als Matias wieder zurückkam, hatte Patrick einen Hänger. Ist aber auch klar, weil er eben nie weiß, wann er wieder zum Zug kommt.“

Angriffsstärke

Heute (19.30) empfangen die Kärntner Tabellenführer Krems. Ausschlaggebend für einen Erfolg wird sowohl die Deckung als auch die Offensivleistung sein: „Dass wir angriffsstark sind, wissen wir ja. Wir wollen gewinnen, es wird verdammt hart“, so Spitzinger.

Die Ferlacher/Feldkirchner Damen spekulieren am Sonntag (18) im Cup-Achtelfinale mit einem Heimsieg und einem daraus resultierenden Aufstieg: „Wir sind gegen Traun klarer Favorit. Heuer konnten wir sie bereits mit 40:25 schlagen, also sollte eigentlich nichts schiefgehen“, meint Kapitänin Anna Kavalar selbstbewusst.

Auf Schlafraum.at/Kärnten wartet ein straffes Programm. Der HCK gastiert heute (20) in der „Spusu“-Challenge in Hollabrunn, am Sonntag (18) ist im Cup-Achtelfinale Tirol zu Gast. Den Ferlacher Herren ist ja bereits frühzeitig der Aufstieg ins Cup-Viertelfinale gelungen.

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