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WM in HamburgSchützenhöfer und Plesiutschnig haben ein Funken Hoffnung

Die Beach-Volleyballerinnen Lena Plesiutschnig und Katharina Schützenhöfer holten in Baden ihren zweiten Sieg auf der World Tour. Vor der WM in Hamburg hofft das steirische Duo auf Fortuna.

Katharina Schützenhöfer und Lena Plesiutschnig (von links)
Katharina Schützenhöfer und Lena Plesiutschnig (von links) © GEPA pictures
 

Es war, wenn man so will, ein Sieg mit Ansage: Die Beachvolleyballerinnen Katharina Schützenhöfer und Lena Plesiutschnig hatten den Turniersieg beim Ein-Stern-Turnier in Baden selbst als großes Ziel ausgegeben. Familie, Freunde, Bekannte, alle waren sie gekommen, um dem topgesetzten Duo im Finale gegen Katja Stam/Julia Wouters aus den Niederlanden zuzusehen – und sie sahen ein vor allem im zweiten Satz klares Duell, das mit 21:17, 21:11 an die Steirerinnen ging. Katharina Schützenhöfer verspürte danach so etwas wie Genugtuung, „weil es schon ein gutes Gefühl ist, wenn man Druck hat und diesem auch standhalten kann“.

Auch im Vorjahr waren die beiden topgesetzt, scheiterten aber im Finale. Diesmal steigerten sie sich von Spiel zu Spiel – eine Tatsache, die für die Entwicklung der beiden spricht. Schon der Erfolg beim Drei-Stern-Turnier in Mersin (TUR) im Vorjahr hat gezeigt, dass die Weltspitze für die beiden Steirerinnen durchaus greifbar ist. „Wir haben uns in den letzten Monaten stark entwickelt. Es geht bergauf, gleichzeitig gibt es aber noch viel Luft nach oben“, sagt Plesiutschnig.

Die ersten auf der WM-Warteliste

So viel Freude der Heimsieg bereitet hat, so groß war die Enttäuschung, als die beiden kürzlich von der knapp verpassten Qualifikation für die Beachvolleyball-WM in Hamburg (28. Juni bis 7. Juli) erfahren haben. Doch: Schützenhöfer und Plesiutschnig sind das erste Duo in der Warteliste – sollte eine Damen-Paarung ausfallen, rücken die Steirerinnen nach. Grund genug also, die Koffer zu packen: „Wir fliegen gemeinsam nach Hamburg. Es wäre unsere erste gemeinsame WM, und es besteht ein Funken Hoffnung, dass wir noch teilnehmen dürfen“, sagt Schützenhöfer. Und Plesiutschnig ist optimistisch: „So gering ist die Wahrscheinlichkeit nicht, es kommt vor, dass bei solchen Turnieren ein Duo kurzfristig ausfällt.“

Auch bei den Herren jubelte ein österreichisches Duo: Clemens Doppler und Alexander Horst besiegten Maxim Sivolap/Artem Yarzutkin aus Russland 21:16, 21:17. „Wir sind richtig stolz, dass wir wieder Gold geholt haben“, sagte Horst. Bronze gab es auch für Nadine und Teresa Strauss (2:1 gegen Cools/Van den Vonder aus Belgien), Alexander Huber und Christoph Dressler haben ihr Spiel um Platz drei verloren (0:2 gegen Pastor/Ortego aus Spanien).

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