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Handball, Volleyball, Eishockey und Co.Wie geht es mit Österreichs Hallensportarten weiter?

Wie planen Österreichs Hallensportarten für die kommende Saison? Ein Überblick.

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Eishockey

In drei Szenarien plant das österreichische Eishockey den Weg zurück. Bewerbs-Hockey soll es weiterhin auf verschiedenen Niveaus geben. Laut Liga-Geschäftsführer Feichtinger habe man wohl noch etwas Zeit (18. September), richtungsweisend wird aber sein, wie der Fußball-Bundesliga die Wiederaufnahme der Meisterschaft gelingt. Die länderübergreifenden Ligen sorgen aber für zusätzliche Probleme, wie die Grenzproblematik, so gibt es die drei Varianten: A heißt wie geplant international, B, dass eventuell ein Land nicht mitspielt und C ist nur ein nationaler Ansatz.

Handball

Die Hallensportarten bilden das Schlusslicht, wenn es darum geht, zu einem Spielbetrieb zurückzukehren. Auch der Österreichische Handball-Bund (ÖHB) denkt schon über die nächste Meisterschaft nach. Man überlege verschiedene Varianten. Entweder einen Start wie geplant Anfang September, eventuell auch ohne Zuschauer, mit erweitertem Livestream-Angebot. Oder man wartet zu, startet später mit Fans und einer verkürzten Meisterschaft. In den nächsten Wochen wird darüber mit Ligen und Vereinen diskutiert. Der Verband rechnet damit, dass die Zusammensetzung der Top-Ligen gleich bleiben wird. "Stand heute werden es alle in die nächste Saison schaffen“, so ÖHB-Generalsekretär Bernd Rabenseifner.

Volleyball

Tief in einer finanziellen Notlage befinden sich österreichische Volleyballklubs. Ohne Einnahmen aus Ticketverkäufen oder Gastronomie-Erlösen verschärft sich die Situation zusehends. Der Start der Top-Ligen ist für Ende September geplant, eine Verschiebung oder Geisterspiele würde die Lage der Klubs noch verschärfen, meint Philipp Seel, ÖVV-Generalsekretär. "Wenn wir im Herbst nicht loslegen, dann wird es sehr, sehr schwierig. An das Horrorszenario eines kompletten Ausfalls der Saison will man nicht denken, aber zusätzliche Kosten wie nötige Corona-Tests für Spieler werden für Klubs nicht stemmbar sein. Genannt haben derzeit wohl alle Vereine – der SK Aich/Dob und Waldviertel aber nur unter Vorbehalt.

Basketball

Am 1. Oktober soll die Basketball-Bundesliga starten, Anfang September muss das Training dazu erlaubt sein. „Wir haben die gleichen Lizenzbestimmungen wie im Vorjahr“, erklärt ÖBV-Präsident Gerald Martens. Viele Vereine haben aber noch große Umsatzeinbußen. Die Zahl der Legionäre will man auch beibehalten. Ob die Planungen für den Start Anfang Oktober halten, werde sich anhand der Entwicklung der Pandemie in Österreich weisen, sagte Martens. „Wir haben dieses Ziel vor Augen, darauf arbeiten wir hin. Aber wir können derzeit nur von Woche zu Woche schauen.“

Tischtennis

Das Eröffnungsturnier der neuen Saison soll Anfang September stattfinden. Bis zum 1. August will der Tischtennis-Verband zuwarten. „Wenn dann die Durchführung nicht gesichert ist, wird es gestrichen“, sagte ÖTTV-Generalsekretär Mathias Neuwirth. Nach dem Abbruch der aktuellen Saison wird die Bundesliga aufgestockt, um den Aufstieg zu ermöglichen. Der Nennschluss erfolgt im Juni. Die Situation der Sponsoren ist prekär, ein internationaler Kalender fehlt, mehrere Runden am Wochenende sind denkbar.

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