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Piraten-Legende

Eine Klagenfurter Basketball-Ikone titt ab

Basketball-Ikone Joachim Buggelsheim beendet mit 41-Jahren seine Karriere und legt sein Amt als Sportdirektor zurück. Dem Verein will der Klagenfurter dennoch erhalten bleiben.

Buggelsheim tritt ab
Buggelsheim tritt ab © (c) GEPA pictures/ Daniel Goetzhaber
 

"Die Wörthersee Piraten sind mein Verein und werden das auch immer bleiben." Abschiedsworte eines Mannes, der nicht nur wegen seiner 193 Zentimeter ein Großer ist. Wehmut verspürt die Klagenfurter Basketball-Ikone Joachim Buggelsheim nicht, der mit 41 Jahren und nach 25 Spielzeiten in der ersten und zweiten Bundesliga als Spieler und Sportdirektor zurücktritt: "Ich bin nicht traurig, denn es ist ja nichts endgültig vorbei. Ich werde ja wohl noch mithelfen, zum Beispiel im Nachwuchs."

Bei allen Erfolgen dabei

Kürzergetreten wird dennoch seit Ex-Pirat Andreas Kuttnig als Trainer und Sportchef verpflichtet wurde. Zuvor war Buggelsheim als Spieler, zwischenzeitlicher Trainer, Sportdirektor und Nachwuchschef nämlich die "One-Man-Show" des Traditionsvereins. Nach seinem zweijährigen Ausflug nach Kapfenberg übernahm er bei der Rückkehr zum neuen Jahrtausend fast alle möglichen Ämter.

Seine großen Erfolge im feierte er auch nach seiner Rückkehr nach Klagenfurt. 2001 zogen die Piraten, angeführt von Kapitän und Nationalspieler Buggelsheim, ins Bundesliga-Finale ein, wo er ausgerechnet Kapfenberg unterlag. In den darauffolgenden zwei Saisonen holte "Buggi" mit seinem Team jeweils Rang drei. 2003 legte man auf den Liga-Stockerlplatz noch einen Cupfinal-Einzug drauf. Der große Titel blieb Buggelsheim, der fünf Jahre lang für Österreich spielte und sich dabei zweimal für die Europameisterschafts-Vorrunde qualifizierte, leider verwehrt. "Ich werte die Finaleinzüge aber als große Erfolge. Außerdem bin ich auch einmal U22-Meister geworden", ist er zufrieden.

Nach exakt 30 Jahren Bundesliga-Basketball trug Buggelsheim auch den freiwilligen Gang in Liga zwei mit. "Es war wirtschaftlich das Beste für den Verein", sagt Buggelsheim, der auch als Spieler an Bord bleib. "Ohne Legionäre können wir den Nachwuchs hier an das Herrenniveau gewöhnen. Diesen Weg weiterzugehen wünsche ich mir für die Zukunft meiner Piraten." Die belegten in der vergangenen Saison der 2. Bundesliga Rang zehn.

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