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Wegen CoronakriseVan Almsick befürchtet eine Generation schlechter Schwimmer

Die ehemalige Schwimm-Weltmeisterin Franziska van Almsick hofft, dass dem Thema Schwimmen nach der Krise eine höhere Priorität eingeräumt wird.

ALMSICK
Franziska van Almsick beendete 2004 ihre aktive Karriere. © AP
 

Die frühere Weltklasse-Schwimmerin Franziska van Almsick sorgt sich angesichts wegen der Coronakrise geschlossener Bäder und ausfallender Schwimmkurse um die Schwimmfähigkeiten von Kindern. "Ich befürchte, dass eine ganze Generation von Kindern entweder extrem schlecht oder gar nicht sicher schwimmen kann", sagte die 42-Jährige. Van Almsick hofft, dass dem Thema nach der Krise eine höhere Priorität eingeräumt wird.

"Ich finde, Schwimmen ist ein Grundrecht für Kinder und sollte im Schulplan besser und vor allem fest verankert werden", sagte die Weltmeisterin von 1994 über 200 Meter Freistil und zehnfache Olympiamedaillengewinnerin. "Es gibt keinen Grund, Kinder erst in der dritten und vierten Klasse zum Schwimmunterricht zu schicken. Das kann man auch in der ersten und zweiten Klasse machen." Kinder sollten mindestens eine Schwimmart technisch sauber und sicher beherrschen, wenn sie die Volksschule verlassen", meint sie.

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