Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

Formel 1Red Bull baut Motoren künftig selbst

Das Red-Bull-Team kümmert sich ab dem kommenden Jahr wie erwartet selbst um den Bau der Motoren für seine Formel-1-Autos.

×
Artikel gemerkt

Gemerkte Artikel können Sie jederzeit in Ihrer Leseliste abrufen. Zu Ihrer Leseliste gelangen Sie direkt über die Seiten-Navigation.

Zur Leseliste
Motorsports: FIA Formula One World Championship, WM, Weltmeisterschaft 2020, Grand Prix of Eifel, 23 Alexander Albon (TH
© imago images/HochZwei
 

Das Red-Bull-Team kümmert sich ab dem kommenden Jahr wie erwartet selbst um den Bau der Motoren für seine Formel-1-Autos. Der ehemalige Weltmeister-Rennstall gründete eine neue Firma namens "Red Bull Powertrains Limited". Diese wird auf die Technologie des aktuellen Motorenpartners Honda zurückgreifen. Die Japaner steigen nach der heurigen Saison aus, sie beliefern Red Bull und auch AlphaTauri, das zweite Team des österreichischen Milliardärs Dietrich Mateschitz.

Möglich wurde diese von Red Bull angestrebte Lösung vor allem auch durch einen Beschluss des Motorsport-Weltrats des Internationalen Automobilverbandes, demzufolge die Motorenentwicklung in der Formel 1 ab 2022 bis zur Saison 2025 eingefroren wird. Red Bull und AlphaTauri können somit nun praktisch in Eigenregie weitere drei Jahre die Antriebstechnologie der Japaner nutzen, ohne weitere teure Entwicklungsarbeit leisten zu müssen. Die Einigung mit Honda sei ein bedeutsamer Schritt auf der Formel-1-Reise von Red Bull, sagte Teamchef Christian Horner in einer Mitteilung am Montag.

Kommentare (3)
Kommentieren
SoundofThunder
1
4
Lesenswert?

🤔

So können die wenigstens um den zweiten Platz fahren.

scionescio
4
4
Lesenswert?

@Sound: es ist trotzdem unendlich peinlich, dass man sich bei einer Konstrukteursmeisterschaft nicht mehr anders zu helfen weiß ...

... als demjenigen, der einfach seine Hausaufgaben am besten erledigt hat und deshalb einen Vorteil aus seiner besseren Technologie ziehen kann, ständig völlig unfair einzubremsen (zB Verbot des Party-Mode - die komplette Konstruktion des Motors war von Beginn an sehr clever auf diese Möglichkeit ausgelegt), damit ein anderes Team, dass sich eben keine Motorentwicklung auf diesem Niveau leisten kann/will, eine Siegchance bekommt.

Was ist falsch daran, das zweitbeste Team zu sein, wenn es halt ein besseres/schnelleres Team gibt?
Mehr anstrengen, besser machen - oder einfach besser aufgeben, wenn es mit fairen Mitteln (Stichwort Ferrari) nicht reicht ...

duesentrieb1
1
7
Lesenswert?

aber besser

als wieder zu Renault zurückzukehren. Außerdem ist der Titel falsch. Red bull macht nur mit dem vorhandenen Honda-Motor und mit der Honda-Technologie weiter. Und weil das Reglement bis zur endgültigen Neugestaltung, vermutlich mit E-Fuel, eingefroren wirdm geht‘s auch.