Formel 1Ricciardo mit Bestzeit, Alonso im Kiesbett

Heute, Montag, beginnen die ersten Testfahrten in Barcelona. Auf dem Circuit de Catalunya gilt noch Tarnen und Täuschen. Schnellster am Vormittag war Daniel Ricciardo im neuen Red Bull. Alonso drehte sich ins Aus.

So schaut die Formel 1 2018 aus © kk/fia/twitter
 

Red Bull Racing hat den Angriff auf die Spitze in der Formel 1 mit einer Tarnfarbe gestartet. Bei der Präsentation des neuen RB14 war der Bolide von Max Verstappen und Daniel Ricciardo in einem dunkelblauen Camouflage lackiert. Heute wurde die endgültige Farbgebung präsentiert, im Grunde blieb man beim matten Dunkelblau. Schnell scheint der RT14 dennoch zu sein. Denn Daniel Ricciardo fuhr auf der spanische GP-Rennstrecke bei Montmelo gleich einmal eine Bestzeit.

Ein paar Merkmale habe aufmerksame Beobachter am Red Bull schon entdeckt. Zumal einige Teile auf den offiziellen Pressebilder wegretuschiert wurden, die zuvor sichtbar waren. Es handelt sich um ein aerodynamisches Element auf den Seitenkästen. McLaren vermutet schon einen Reglementbruch. Was wirklich dahinter steckt, wird man diese Woche wissen.

 

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Den ersten Ausrutscher am Montag verzeichnete Fernando Alonso, der sich in einer schnellen Rechtskurve eindrehte und am Ende auf den Curbs sich ein Rad abriss. Kein allzu guter Start des neuen, orangen McLaren-Renault.

 

Ferrari machte seine Hausaufgabe, wie zu hören war. Besonders Sebastian Vettel zeigt sich sehr zuversichtlich. "Die Zahlen sind gut", sagte der Deutsche. Und sofort stellt sich die Frage, was passiert, wenn er Hamilton wirklich nahe kommt, unter Umständen zu nahe.

Denn bei aller Unterschiedlichkeit der beiden Widersacher, haben beiden nur eines im Sinn: die Weltmeisterschaft. Und angesichts des Zusammenstoßes im Vorjahr in Baku, als Vettel Hamilton absichtlich ins Auto gefahren war, sagt der Brite bereits jetzt: "Ich rechne mit dem Schlimmsten." Und er gab gleichzeitig zu, nach der Entschuldigung von Vettel, dem Deutschen seine Meinung gesagt zu haben, dass er ihn davor warne, wenn es so eine Respektlosigkeit ihm gegenüber noch einmal gäbe.

 

Man wird zumindest einmal die Testfahren in Spanien abwarten müssen, ob Ferrari und Red Bull wirklich drauf und dran sind, die Lücke zu schließen. Bei Red Bull wird auch Renault endlich eine schärfere Waffe zur Verfügung stellen müssen.

Präsentiert wurde direkt in der Boxengasse zwei neue Autos. Der Toro Rosso, heuer mit Honda-Power im Heck, und der rosarote Force India. Und auch der Red Bull RB14 in der endgültigen Original-Lackierung.

Toro Rosso mit Brendon Hartley und Pierre Gasly Foto ©

 

Force India mit Sergio Perez und Esteban Ocon Foto ©

Das matte Blau ist geblieben Foto ©

 

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