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Kärntner Eishockey, Division IPiraten erzwangen Entscheidungsspiel

Für eine große Überraschung sorgten die Piraten aus Velden gegen Spittal. Im Penaltyschießen wurden die Oberkärntner niedergerungen.

Der Veldener Fabian Horn war mit sechs gehaltenen Penaltys der Matchwinner © Sobe
 

Wer geglaubt hatte, dass Spittal die Piraten aus Velden im Vorbeigehen erledigt, wurde wohl eines Besseren belehrt. In einer trefferarmen Partie stemmten sich die Veldener gegen den großen Favoriten und erzwangen mit dem Sieg im Penaltyschießen ein Entscheidungsspiel.
Nach dem torlosen Auftakt-Drittel gingen die Piraten früh in Abschnitt zwei in Führung. Keine zehn Minuten später schaffte Spittal den Ausgleich. Danach standen beide Torhüter im Mittelpunkt des Geschehens und hielten ihren Kasten bis zum Shoot-out sauber. „Wir haben es vielleicht mehr gewollt als Spittal, daher sind wir verdient als Sieger vom Eis gegangen. In Spiel drei ist jetzt alles möglich“, erklärt Velden-Goalie Fabian Horn, der gleich sechs von sieben Penaltys entschärfen konnte.

In Völkermarkt gab es die erste Play-off-Entscheidung. Steindorf hat mit einem 4:2-Sieg das Ticket für das Semifinale gelöst. Für die Adler aus Völkermarkt ist die Meisterschaft damit beendet. Nun heißt es, die durchwachsene Saison zu reflektieren, aus Fehlern zu lernen und die Stärken zu forcieren. Ein Punkt ganz oben auf der „To-do-Liste“ der Adler ist mit Sicherheit das Vermeiden von Turnovers. „Die Saison war davon geprägt, in entscheidenden Phasen das Spiel aus der Hand zu geben“, so Völkermarkt-Trainer Alex Sivec. Auch im letzten Spiel, beim Stand von 2:2, kassierte der VST einen unnötigen Unterzahltreffer. Kurz darauf folgte das entscheidende 2:4. „Alles in allem war Steindorf aber besser, sie haben verdient gewonnen“, analysiert Sivec das Spiel.

Auch in der Begegnung zwischen den Salzburg Oilers und Huben geht es in ein drittes Spiel. Nach dem 3:1-Erfolg der Oilers in Huben haben die Salzburger im nächsten Spiel Heimvorteil. Bis dato konnte aber der Benefit, vor eigener Kulisse zu spielen, von keinem der beiden Teams genutzt werden.

Tarco drehte erst in Abschnitt drei auf

Nach schwachem Auftakt wurden die Tarco Wölfe im Semifinale gegen Lienz mit zunehmender Dauer des Spieles bissiger. In einer eher ruppig geführten Partie konnten die Osttiroler zwei Drittel lang mithalten, in Abschnitt drei waren bei den Osttirolern die Akkus jedoch sichtlich leer. Dies ermöglichte den Klagenfurtern viele Chancen, die sie mit ihrer individuellen Klasse eiskalt ausnutzen konnten. Herausragend war die Leistung der Brüder Harald und Heiko Ofner, die beide jeweils vier Scorerpunkte erzielten.

In der zweiten Semifinalpartie zwischen Feld am See und Virgen überraschten die Osttiroler mit einem klaren 8:4-Auswärtserfolg. 30 Minuten lang standen sich beide Teams auf Augenhöhe gegenüber, ab der Hälfte der Spielzeit konnte Virgen noch einen Zahn zulegen. Jetzt haben die Jungs aus dem Westen die Möglichkeit, vor eigenem Publikum den Einzug ins Finale zu fixieren.

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