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Kärnten-Rad-MarathonNur 500 durften die 106 Kilometer absolvieren

Nach vier Jahren Pause ging wieder der 106 km lange "Kärnten Radmarathon" in Kleinkirchheim in Szene. Hans-Jörg Leopold gewann das Rennen, an dem - coronabedingt - nur 500 Damen und Herren teilnehmen durften. Neue Zeitnehmung bewährte sich.

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Der "Kärnten Radmarathon" führte auch entlang des Millstättersees © Privat/KK
 

Vier lange Jahre musste der „Kärnten Radmarathon Kleinkirchheim“ pausieren. Heute feierte das Rad-Event ein starkes Comeback. Knapp 500 Damen und Herren gingen bei schwierigen äußeren Bedingungen an den Start. Hans-Jörg Leopold und Stefanie Frei waren in den Nockbergen eine Klasse für sich. Aufgrund der äußerst rigiden Covid-Bestimmungen musste das Teilnehmerfeld auf 500 Starter begrenzt werden. Und dieses Limit wurde auch bis auf den letzten Platz ausgereizt. „Wir hätten aber wesentlich mehr Start-Tickets auflegen können“, berichtet OK-Chef Norbert Unterköfler.


Der konnte in den vergangenen Tagen nie mehr als vier, fünf Stunden schlafen: „Wir erhielten die Genehmigungen sehr spät, was die Planung sehr schwierig machte. Wir mussten in Blöcken starten, nach dem Prinzip schnell vor langsam, dazu galten die 3-G-Regeln, es gab keine Labestation und auch keine Siegerehrung. Wir sind aber sehr dankbar, dass wir wieder zurück im Geschehen sind“, freut sich der Veranstalter.
Der konnte, dank eines sehr aktiven Vereins, auf 100 Helfer zurückgreifen: „Das geht nur, weil wir sehr motivierte Mitglieder haben.“

Neu war das Zeitnehmungssystem (nur bei den drei großen Bergwertungen wurde die Zeit genommen). „Dadurch konnte die sonst übliche Tempobolzerei bei den Abfahrten komplett abgestellt werden. Es fiel bei allen Aktiven der Stress und das Risiko weg. Der schwere Unfall von 2016 machte das nötig“, erklärt Unterköfler und er stellt klar: „Wir werden das auch in Zukunft beibehalten.“ Den Modus lobte auch Sieger Leopold nach der Zieldurchfahrt in höchsten Tönen: „Dieses Modell wird sicher Nachahmer finden. Eine perfekte Mischung aus sportlichem Anspruch und Radgenuss.“


Im nächsten Jahr sollen wieder die Teilnehmerzahl aus Vor-Corona-Zeiten erreicht werden. „Ich rechne 2022 mit 800 bis 1000 Teilnehmern, wie früher. Die Grobplanung beginnt bereits morgen“, berichtet der OK-Chef, „drei, vier Monate vor der Veranstaltung geht es in die heiße Phase, richtig intensiv wird es für uns alle sechs Wochen vor dem Event“.

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