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Volleyball"Kolev hat uns für dumm verkauft"

Aich/Dob-Boss Martin Micheu ist nach wie vor sauer auf einen seiner Legionäre. Die Unterkärntner treffen am Mittwochabend auf UVC Graz.

VOLLEYBALL - AVL, Aich/Dob vs Graz
Ex-Legionär Kolev © (c) GEPA pictures (GEPA pictures/ Daniel Goetzhaber)
 

Volleyball-Meister Aich/Dob kommt nicht zur Ruhe. Am Sonntag gab Sportdirektor Martin Micheu bekannt, dass drei Spieler den Verein verlassen. Ivan Kolev und Kacper Stelmach haben sich bereits verabschiedet. Peter Mlynarcik folgt nach dem heutigen Spiel in Graz. Den Hauptgrund für die Turbulenzen ortet Micheu in Kolev. „Er hat ständig schlechte Stimmung verbreitet, die anderen Spieler mit hinuntergerissen.“ Der Gipfel der Unverfrorenheit: „Kolev hat gebeten, uns gütlich zu einigen. Er werde wieder zurück nach Bulgarien gehen“, schildert Micheu. „Und gestern wurde er als Neuzugang beim französischen Top-Klub und Europacup-Teilnehmer Chaumont präsentiert.“ Der Aich-Boss kocht: „Er hat uns für blöd verkauft. Kolev war sich schon mit seinem neuen Verein einig, als er noch bei uns unter Vertrag stand.“

Wie geht es in Bleiburg weiter? „Wir brauchen unbedingt noch Spieler. Demnächst laufen ein Serbe, ein Bosnier und ein Kroate auf Probe. Ich denke, eine Entscheidung wird in der nächsten Woche fallen.“
Vorerst steht Liga-Alltag am Programm. Da müssen die Jauntaler heute (20 Uhr) in Graz bestehen. „Ich hoffe, dass nach dem Kolev-Abgang der restliche Kader wieder funktioniert. In Graz haben wir uns immer schwergetan.“ Die Lage ist klar: „Nach der Niederlage gegen Waldviertel dürfen wir nicht verlieren. Sonst ist Platz eins nach der Zwischenrunde in Gefahr.“

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