EisschnelllaufHerzog ist zurück auf dem Podium

Vanessa Herzog lief im japanischen Nagano wieder aufs Podium über 500 Meter. Am Sonntagfrüh (8 Uhr MEZ) darf sie auf einen weiteren Spitzenrang hoffen.

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Vanessa Herzog © (c) AP (Toru Hanai)
 

Die Saison hatte für Vanessa Herzog ja mit einem klassischen Fehlstart begonnen. Die Wahlkärntnerin wurde in Minsk über 500 Meter nach einem Fehlstart disqualifiziert. Daher gab es keine Punkte und in Polen musste sich in der B-Gruppe antreten. Damit konnte sie den Gesamtweltcup praktisch abschreiben.

Das Rennen in Polen war dann freilich nur eine Pflichtübung. Mit dem Sieg in der B-Division gelang ihr der Wiederaufstieg. Dazu blieb die Österreichische Sportlerin des Jahres in Tomaszow Mazoviecki mit 38,038 nur knapp über ihren eigenen Bahnrekord.

In Astana (Kasachstan) lief es dann auch noch nicht einwandfrei, ein fünfter Platz entspricht sicher nicht der Wettkampfstärke der gebürtigen Tirolerin, aber schon da wusste sie, „dass nicht viel auf den Sieg fehlt. Und ganz knapp daran vorbei lief sich auch diese Woche im japanischen Nagano. Der dritte Platz, erstmals wieder auf dem Podium, war im ersten 500-m-Sprint schon „eine ganz große Erleichterung. Die Ferlacherin wurde lag in 37,65 Sekunden nur knapp hinter der Japanerin Nao Kodaira (37,50) und der Russin Angelina Golikowa (37,52). Ihre gute Form unterstrich Vanessa Herzog auch am zweiten Tag in Nagano.

Kein schlechter Start

Der Nachrang auf der Wechselgeraden verhinderte zwar ein besseres Ergebnis als den elften Platz über 1.000 Meter, dennoch unterstrich sie mit einem guten Start und einer schnellen Rundenzeit ihre aufsteigende Tendenz beim letzten Weltcup des Jahres 2019 in der Olympiahalle M-Wave von 1998. „Es war kein schlechter Tausender. Der Start war gut und auch die erste Runde war voll nach Plan“, berichtete die junge Österreicherin. „Ohne den schlechten Wechsel wäre ich wohl Sechste geworden.“

Vor der Weihnachtspause und den danach folgenden Europameisterschaften Anfang Jänner in Heerenveen wartet heute in Nagano aber noch ein Lauf über 500 Meter auf die 24-Jährige: „Es ist das letzte Rennen eines für mich sehr erfolgreichen Jahres 2019. Ich bin topmotiviert und werde voll Angreifen. Der Schlüssel zum Erfolg wird sicher ein schneller Start sein“. Im Gesamtweltcup über 1.000 Meter liegt Herzog nach den drei Bewerben auf dem sechsten Rang.

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