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IFL-ReformNeue Konkurrenz für VSV und KAC

Die Internationale Floorball Liga wird um ein Land und drei Mannschaften erweitert. Künftig spielen drei Teams aus Ungarn gegen die slowenischen Vertreter sowie VSV, KAC und Wien. Die Gruppe 2 wird mit der 2. Bundesliga zusammengelegt.

KAC und VSV bekommen neue Gegner
KAC und VSV bekommen neue Gegner © (c) Markus Traussnig (Markus Traussnig)
 

Nach ihrer Premierensaison mit sechs Mannschaften aus Österreich und Slowenien bekommt die Internationale Floorball Liga (IFL) ab Herbst zuwachs aus Ungarn. Durch die Teilnahme von Phoenix Fireball, SZPK Komárom und Dunai Krokodilok wird die Liga auf neun Mannschaften aufgestockt, mehr Konkurrenz also für Vizemeister VSV, KAC und den nationalten Champion Wien.

Gespielt wird nun eine Hin- und Rückrunde (16 Spiele) sowie je ein Halbfinal- und Finalspiel. Danach gibt es - so wie auch schon heuer - das nationale Play-off, für dessen Halbfinalserie die drei großen österreichischen Mannschaften fix qualifiziert sind. Hinzu kommt der Meister der Bundesliga. Neuer Manager des Ligen-Systems wird übrigens Zell-Legende Sigi Sendlhofer, der Ex-VSV-Spieler Patrick Schwarz ablöst.

Bundesliga-Umbau im großen Stil

Der vierte Halbfinalist wird nun viel Konkurrenz bezwingen müssen, um sich mit den Topteams zu messen. War im Vorjahr der Gruppe2-Sieger fix dabei, gibt es nun eine umfangreichere Bundesliga als IFL-Unterbau. Da wird die Vorjahres-Gruppe2 (Linz, Graz, Innsbruck) mit der 2. Bundesliga (Crossroads, Dragons, Zell, Rum) zusammengelegt. Ob all diese Teams bleiben und ob noch welche dazukommen, ist noch nicht fix. "Wir rechnen aber mit rund zehn Teams. Den Modus müssen wir noch genau besprechen", sagt Verbandspräsident Timmo Taurer, der zudem VSV-Keeper ist. "Damit wird der Klassenunterschied begrenzt. Alle Teams, die jetzt in der Bundesliga spielen, sind ungefähr auf einem Niveau und es ist für sie auch ein guter Modus mit mehr Konkurrenz", fügt Taurer an.

Mannschaften begrüßen die Reform

Aus Spieler-Sicht hat die Medaille zwei Seiten, so Taurer: "Der Zeitplan ist straff, von September bis Mai bist du da an Wochenenden ausgebucht. Aber sportlich ist es natürlich toll, die Ungarn sind so stark wie die Slowenen, Phoenix Fireball ist mit IFL-Meister Skofja Loka zu vergleichen, nimmt heuer auch an der Europacup-Qualifikation teil."

Auch die vormaligen Zweitliga-Teams freuen sich auf die Herausforderung und die Möglichkeit, sogar gegen die Topteams ein mögliches Halbfinale bestreiten zu können. "Das Niveau wird sicher besser, mehr Teams sind immer gut", sagt der Villacher Alexander Krawanja von Zweitliga-Meister UHC Crossroads Wien.

IFL- und Bundesliga-Reform

IFL-Teams: VSV, KAC, Wiener FV (alle AUT), Skoja Loka, Polanska Banda, Borovnica (alle SLO), Pheonix Fireball, Komarom, Dunai (alle HUN)

Modus: Hin- und Rückrunde, je ein Halb- und Finalspiel

Bundesliga: Zirka zehn Teams aus Zusammenlegung Gruppe2 und 2. Bundesliga, eventuell Trennung in zwei Divisionen. Sieger spielt nationales Halbfinale mit VSV, KAC, Wien.

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