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Frankreich hatte die schwierigeren GegnerEs gab viele Wege ins Finale

 

Das Suchrätsel ist gelöst, die Finalisten der Fußball-Weltmeisterschaft in Russland sind gefunden. Wir blicken gespannt auf ein vor allem den teilnehmenden Nationen nach hochattraktives Duell. Der Frage nachzugehen, ob Frankreich und Kroatien berechtigterweise das Endspiel austragen, macht insofern Sinn, als die Wege dorthin völlig konträrer Natur waren.

Frankreich war zwar nicht dem Spielrausch verfallen, sondern zunächst sehr zweckgebunden orientiert, hat sich aber in der K.o.-Phase als Team von hoher Klasse präsentiert. Die Kroaten haben eine glänzende Gruppenphase absolviert und mit zwei gewonnenen Elferschießen Nervenstärke bewiesen. Die Siege waren aber auch spielerisch verdient.

Da lohnt sich nun ein schärferer Blick auf das Niveau der Gegner. Die ungeschlagen gebliebenen Franzosen dürfen mit Fug und Recht behaupten, sich in der qualitativ weitaus hochwertigeren Abteilung durchgesetzt zu haben. Argentinien wurde souverän geschlagen, Uruguay und schließlich Brasilien-Bezwinger Belgien dank taktischer Finesse.

Kroatien musste gegen Dänemark und Russland antreten, Teams einer anderen Kategorie. England wurde dramatisch, aber verdient bezwungen, die Qualität der Kicker aus dem Mutterland reichte letztlich nicht aus.
Wir dürfen ein großes Finale erwarten.

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