Österreich - Serbien Die Noten

Heinz Lindner: 4.

Der Torhüter konnte sich endlich einmal auszeichnen, als er einen Ball aus der Ecke fischte und kurz vor dem 2:2 mit sensationeller Abwehr glänzte. Zeigte sich auch bei den Abschlägen verbessert.

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Moritz Bauer: 4.

Der junge Verteidiger lieferte den Beweis, dass sein starkes Debüt gegen Georgien kein Zufall war. Zeigte einige energische Vorstöße auf der rechten Seite und beeindruckte durch seine Ballsicherheit.

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Aleksandar Dragovic: 3.

Eine auffällige Leistungssteigerung im Vergleich zu den vergangenen Partien. Ein verlorenes Kopfballduell hätte jedoch beinahe zum 2:1 für Serbien geführt. Alles in allem eine routinierte Vorstellung. Ist aber gegen Moldawien gesperrt.

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Kevin Danso:3.

Bereitete mit einer herrlichen Maßvorlage den Ausgleich zum 1:1 vor, bekundete defensiv allerdings doch einige Abstimmungsprobleme mit Dragovic und verlor in einigen Situationen den Überblick.

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Maximilian Wöber: 3.

Seine missglückte Kopfballabwehr führte zum serbischen Führungstreffer, gab aber ansonsten ein tadelloses Debüt. Er machte seine Abwehrseite gekonnt zu, spielte ruhig und schnörkellos.

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Florian Kainz: 2.

Der Bremer hätte
Österreich mit seiner Großchance in der Anfangsphase in Führung bringen müssen. Bei ihm wechselten Licht und Schatten, hätte auch beim 0:1 besser attackieren können.

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Julian Baumgartlinger: 3.

Der Kapitän zeigte seine gewohnten läuferischen Qualitäten. War nicht ganz fehlerfrei, sorgte aber dafür, dass sich die Serben in der Offensive kaum entfalten konnten. Ganz vorne agiert er jedoch mutlos.

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Stefan Ilsanker: 4.

Der Leipzig-Legionär war der auffälligere Sechser. Glänzte durch etliche Balleroberungen im Mittelfeld. Sein Einsatz bewirkte etliche Offensiv-Impulse, sorgte aber auch für manche Härteeinlagen.

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Marko Arnautovic: 4.

Ließ seine spielerische Brillanz nur punktuell aufblitzen, haderte oft mit dem Schicksal und mit sich selbst. Fand aber einige Chancen vor und erzielte mit aller Routine die Führung zum 2:1.

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Florian Grillitsch: 4.

Zeigte seine spielerische Stärke und brachte durch gute Ballkontrolle den Spielfluss der Österreicher häufig in Gang. Ein starker Schuss wurde abgewehrt, ansonsten zu wenige torgefährlich.

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Guido Burgstaller: 5.

Ein Prellbock an vorderster Front, wie man es sich vorstellt. Er scheute keinen Zweikampf, wirkte stets präsent und gefährlich, erzielte überlegt den Ausgleich und bereitete das 2:1 mustergültig vor.

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