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9:1 im ÖFB-CupRapid jubelt über Sieg, Allerheiligen über eine Traumkulisse

Rapid Wien steht nach einem 9:1 über den steirischen Regionalliga-Klub Allerheiligen in der zweiten Cup-Runde.

In den Schlussminuten jubelte Allerheiligen über den Ehrentreffer von Bernsteiner
In den Schlussminuten jubelte Allerheiligen über den Ehrentreffer von Bernsteiner © GEPA pictures
 

Rapid ist am Sonntag mit einem 9:1-(3:0) bei Drittligist Allerheiligen in der ersten Runde des Fußballcups in die neue Saison gestartet. Thomas Murg (3., 73.), Maximilian Hofmann (28.), Christopher Dibon (38.), Taxiarchis Fountas (54.), Christoph Knasmüllner (63.), Stephan Schwab (67.), Mateo Barac (88.) und Kelvin Arase (92.) sorgten für eine Moralinjektion vor dem Ligaauftakt gegen Salzburg.

Der Ehrentreffer Allerheiligens durch Daniel Bernsteiner fiel erst im Finish (79.). Rapid erreichte damit als elfter und letzter Bundesligist die zweite Runde (24./25. September, Auslosung am 11. August), einzig Hartberg war bereits am Samstag an Regionalligist Wiener Viktoria gescheitert. "Nach einem 9:1 muss man zufrieden sein", erklärte Rapid-Coach Dieter Kühbauer im ORF. "Neun Tore und weitere Chancen, die wir ausgelassen haben - das war schon ein ganz gutes Spiel."

Kühbauer schickte seine Truppe in der Südsteiermark mit einer defensiven Dreierkette aufs Feld, im Mittelfeld gab Thorsten Schick, in der Offensive der umtriebige Fountas das Debüt für Rapid. Stürmer Aliou Badji wurde für das Salzburg-Duell geschont. Die jüngste Verpflichtung Maximilian Ullmann fehlte ebenso wie der angeschlagene Innenverteidiger Mario Sonnleitner.

Allerheiligen-Debakel gegen Rapid: Die besten Bilder aus der Südsteiermark

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Ein haltbarer Weitschuss von Murg erstickte die leisen Hoffnungen der Hausherren schon nach 2:11 Minuten, die Steirer hatten den Gästen in der Folge kaum etwas entgegenzusetzen, waren doch deutlich überfordert und verzeichnete im gesamten Spiel mit Ausnahme des Treffers nur eine nennenswerte Chance in der Nachspielzeit. Da ging ein Kopfball nach Ecke ans Außennetz.

Reaktionen

Zoran Eskinja (Allerheiligen-Trainer):
Der Vereinskassier ist der einzige, der zufrieden ist. Die Zuschauerkulisse war schön, die Fans haben zehn Tore gesehen, das ist toll für sie. Daniel Bernsteiner ist jung und ehrgeizig, das Tor wird er in seinem Leben nicht mehr vergessen.

Daniel Bernsteiner (Allerheiligens Torschütze):
Rapid war in allen Belangen überlegen, bei Standards eiskalt. Das Tor ist ein Highlight in meiner Karriere.

Stefan Schwab (Rapid-Kapitän):
Alles ist aufgegangen. Neun Tore gegen einen Regionalligisten schießt man nicht oft. So stellt man sich einen Auftakt vor. Das System hat gut funktioniert, es wird immer besser.

Rapid ließ nach der Führung einige Einschussmöglichkeiten liegen, kam infolge eines Eckballs durch Hoffmann nach fast einer halben Stunde aber zum 2:0 und legte beständig nach. In der zweiten Hälfte verschaffte Kühbauer dann auch Knasmüllner, Nicholas Wunsch und Kelvin Arase Einsatzminuten. Letzterer durfte in der 92. Minute ebenso wie Barac und Fountas davor über seinen ersten Treffer für Rapids Profis jubeln. Am Freitag wartet nun zuhause Salzburg, das am Freitag bei Landesligist Parndorf 7:1 gewonnen hatte.

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