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Vor WAC - SturmDer WAC nimmt die Favoritenrolle gegen Sturm an

Heute (18.30 Uhr) trifft der WAC zu Hause auf Sturm. Mario Leitgeb, Steirer im Dress der Wolfsberger, hält nichts von Rechnerei. Für Platz drei müssen in den letzten Runden viele Siege her.

Mario Leitgeb (rechts) freut sich schon auf das Duell mit Sturm Graz © (c) GEPA pictures/ Daniel Goetzhaber
 

Nachdem der LASK nach dessen Protest zwei Punkte zurückbekommen hatte, stellt sich die Situation vor den letzten vier Runden doch sehr neu dar. Klar ist: Will der WAC am Ende Dritter werden, müssen jetzt Siege her, der erste gleich heute im Heimspiel gegen Sturm Graz. Die Steirer sind Letzter. „Davon werden wir uns aber sicher nicht blenden lassen“, ordnet Mario Leitgeb die Partie richtig ein. „Alle Teams stehen zurecht in der Meistergruppe.“ Leitgeb hat praktisch den ganzen Nachwuchs bei Sturm durchlaufen: „Natürlich verfolge ich Sturm genau. Die Stimmung dort ist nicht gut, die Situation schwierig.“

"Ich habe ein gutes Gefühl"

Der bald 32-Jährige (Leitgeb feiert am 30. Juni Geburtstag.) ist fokussiert, wie überhaupt der gesamte WAC. „Die ganze Rechnerei hilft sowieso nichts. Wichtig ist, die Punkte zu machen. Ich habe ein gutes Gefühl.“ Was er damit meint: „Wir haben zwar in der Meistergruppe Spiele verloren, hätten uns da aber immer mindestens einen Punkt verdient. Die Stimmung ist gut wie immer. Wir haben es selbst in der Hand.“


Aktuell hält Leitgeb bei 96 Spielen für die Wolfsberger. Kommt er in den restlichen Partien zum Einsatz, feiert er in der letzten Runde, im Heimspiel gegen Rapid, seinen 100er. „Für einen Verein so viele Spiele zu bestreiten, ist schon was Besonderes, nicht alltäglich. Gerade, weil der Fußball heute so schnelllebig ist. Das freut mich sehr.“

Der Steirer spielte beim WAC bereits unter sechs Trainern. Für seinen aktuellen, Ferdinand Feldhofer, findet er viele positive Worte. „Er versucht weiterzuführen, was hier aufgebaut wurde. Er passt super zu uns.“ Unter Christian Ilzer und Gerhard Struber hat Leitgeb je sechs Treffer erzielt, auf sein Premierentor unter Feldhofer wartet er noch. „Vielleicht gelingt es mir in den kommenden Spielen“, schmunzelt der defensive Mittelfeldspieler. „Es ist ja nicht meine Hauptaufgabe. Und das passt schon, so lange die Mannschaft erfolgreich ist.“

Eine Menge richtig gemacht

Geht es nach Feldhofer, wird sie es auch gegen Sturm sein. „Wir fighten, hauen alles rein, was wir haben.“ Die Favoritenrolle nehmen die Wolfsberger an: „Wenn wir gegen Sturm Favorit sind, heißt das, dass wir eine Menge richtig gemacht haben.“ Nicht mit dabei ist heute Michael Novak (fünfte Gelbe).

Die Grazer müssen auf Hierländer (verletzt) sowie die rotgesperrten Balaj und Donkor verzichten. „Wir sind halt eine Mannschaft, die hart spielt“, rechtfertigt Trainer Nikon El Maestro die zwei Ausschlüsse beim 0:2 gegen den LASK. Für ihn ist es das letzte Spiel an vorderster Front. Am Sonntag kehrt sein Bruder Nestor nach dessen Sperre zurück.

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