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Vor WAC - RapidComeback von Erfolgsfaktor Hüttenbrenner

Zum Abschluss der ersten Halbsaison trifft der WAC heute (16) in der Lavanttal-Arena auf Rapid. Hüttenbrenner spielt statt Sollbauer.

Boris Hüttenbrenner wird nach überstandener Knieverletzung heute gegen Rapid in der Startelf des WAC stehen © (c) GEPA pictures/ David Rodriguez
 

Wenn du glaubst, es geht nicht mehr, kommt von irgendwo die passende Statistik her: Von den vergangenen zehn Heimspielen in der Bundesliga hat der WAC gegen Rapid nur eines verloren (0:5 am 31. Mai 2015). „Natürlich ist die Heimstatistik gegen Rapid auffällig. Ich weiß auch nicht, warum das so ist. Aber ich halte davon generell wenig“, lässt WAC-Trainer Heimo Pfeifenberger wissen.

Vielmehr kümmert ihn in die aktuelle Situation. Am 26. August war’s – da feierte der WAC mit dem 2:1 gegen St. Pölten seinen letzten Dreier. Es folgten elf Spiele ohne Sieg. „Das große Erfolgserlebnis hatten wir zuletzt wenig, aber darauf arbeiten wir hin. Wir müssen zurück zu den Basics. Jeder muss an seine Stärken glauben und mit Überzeugung rausgehen.“

Das wird auch bitter nötig sein. Rapid hat als Tabellendritter zwar elf Punkte Rückstand auf Salzburg. Spielerisch sind die Hütteldorfer aber sicher auf Augenhöhe mit dem Tabellenführer.

Einziges Manko der Grün-Weißen: Es fehlt ein Knipser. Salzburg hat einen (Munas Dabbur), Sturm Graz ebenso (Deni Alar). Bester Torschütze der Rapidler ist mit fünf Treffern Kapitän und Mittelfeldregisseur Stefan Schwab. Trainer Goran Djuricin fordert „eine gewisse Gelassenheit auf dem Platz. Wir haben viele kreative Spieler, die sich vielleicht manchmal zu sehr selbst unter Druck setzen und mit sich hadern. Das müssen sie abstellen, ihren Mann stehen und so wieder losgelöster agieren.“

Wer sich den losgelösten Rapidlern entgegen stellen wird, steht praktisch fest. Die Verteidigung sollen Nemanja Rnic, Daniel Drescher und Boris Hüttenbrenner bilden. Letzterer wurde am Mittwoch beim Spiel gegen den LASK zur Pause für Michael Sollbauer eingewechselt, feiert heute nach über dreimonatiger Verletzungspause sein Startelf- und Heim-Comeback. Sein letztes Match davor: der 2:1-Sieg gegen St. Pölten am 26. August. Der 32-Jährige ist neben Dever Orgill der einzige Spieler im Kader der Wolfsberger, der mit je drei Siegen und Niederlagen eine zumindest ausgeglichene persönliche Saisonbilanz aufweisen kann. „Ich bin fit und bereit. Wir wollen an die Leistung vom letzten Heimspiel gegen die Austria anschließen.“

Im zentralen Mittelfeld setzt Pfeifenberger diesmal auf Mario Leitgeb statt Christoph Rabitsch. Das Sturmtrio bilden Issiaka Ouedraogo, Florian Flecker und - als Stoßstürmer – Bernd Gschweidl.

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