Sturm - Admira 1:1Sturm muss sich mit einem Punkt begnügen

Jakob Jantscher erzielt in der 13. Minute die 1:0-Führung, Wilhelm Vorsager (38.) sorgt für das überraschende 1:1.

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Sturm Graz hat in der Fußball-Bundesliga erneut einen Selbstfaller hingelegt. Drei Tage nach dem 1:0 in Altach verpassten die Grazer beim 1:1 gegen die Admira einen weiteren Pflichtsieg, um Rang zwei zu festigen. Nach Toren von Jakob Janscher (13.) und Wilhelm Vorsager (38.) wurden in der 17. Runde die Punkte geteilt. Eine Runde ist vor der Winterpause noch ausständig. Sturm gastiert nach dem Europa-League-Heimspiel gegen Monaco dann in Klagenfurt, die Admira empfängt Rapid.

Christian Ilzer änderte seine Startformation in einer weiteren Intensiv-Woche für Sturm erneut nur marginal. Für den gesperrten Jusuf Gazibegovic rückte Lukas Jäger auf die rechte Abwehrseite. Ivan Ljubic musste im Mittelfeld wieder Anderson Niangbo Platz machen. Andreas Herzog schickte seine ausgeruhte Mannschaft mit dem Ziel ins Geschehen, die Grazer in Zweikämpfen "zu überpowern".

Es schien zunächst bei der Hoffnung zu bleiben. Sturm gewann die entscheidenden Duelle und nahm die sich bietenden Räume dankend an. Kelvin Yeboah agierte in zwei vielversprechenden Angriffen (4., 9.) zu zögerlich, Jantscher machte es besser. Der platzierte Schuss des Routiniers ins lange Eck bedeutete sein bereits achtes Saisontor (13.). Die Vorarbeit in einer Umschaltsituation kam von Alexander Prass.

Mit der Führung im Rücken hatten die Steirer alles im Griff. Andreas Leitner hielt seine Farben mit Paraden gegen Manprit Sarkaria (30./Schuss) und Yeboah (31./Kopfball) im Spiel. Die Gäste kamen kaum vor des Gegners Tor, jubelten in der 38. Minute aber über den Ausgleich aus dem Nichts. Dante hob das Abseits auf und Vorsager verwertete nach Ablage von Marlon Mustapha zum 1:1.

Das Tor schrieb die Geschichte dieses Spiels neu. Sturm hatte am Dämpfer zu knabbern, während sich die Admira vor Lockdown-Nullkulisse zu einem Schlagabtausch mit offenem Ausgang steigerte. Zwar hatten die Hausherren durch Sarkaria die lange Zeit beste Möglichkeit (55./Volley vorbei), fanden in ihrem mittlerweile 27. Pflichtspiel aber nicht mehr zur Dominanz und Konkretheit vor der Pause zurück und blieben ohne klare Einschussgelegenheit im Hälfte zwei.

Zwei Serien setzten sich fort. Sturm und Ilzer persönlich sind schon elf Duelle mit der Admira ungeschlagen. Allerdings erkämpfte die Truppe von Herzog wie schon in Salzburg einen beachtenswerten Punkt und holte im siebenten Versuch wieder einen Zähler in Graz. Die insgesamt offensiv harmlosen Gäste hatten nach einem Foul von Luca Kronberger an Andreas Kuen allerdings auch Glück, die Partie vollzählig zu Ende spielen zu dürfen (73.).

Kommentare (4)
ma12
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OK

Gegen einen Europacupsieger darf man zu Hause auch 1:1 spielen. PS.: War der Gegner KEIN Eurocup-Sieger??? OMG

Geom38
4
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Derzeit ist eben

nicht mehr drinnen, ist der Akku leer. Die Doppelbelastung macht ja auch dem LASK schwer zu schaffen, Und Sturm fehlen zusätzlich absolute Leistungsträger die nicht ersetzt werden können, was man aber offenbar unterschätzt hat. Dann ist man eben auch mit einer Mannschaft wie der Admira nur mehr auf Augenhöhe. Zum Vergleich: in den ersten 6 Rückrundenpartien gab's 4 Punkte für Sturm und den LASK, 2 für die Admira. D.h., diese 3 liegen in der Rückrundentabelle zusammen mit Altach auf den letzten Plätzen. Von daher sollte man sich dann besser auch in Klagenfurt nicht allzuviel erwarten bevor's endlich in die Winterpause geht und hoffentlich reagiert wird.

SKSG1909
4
25
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Leider

Reines Unvermögen in der 1 HZ Chancen für 2 spiele nur ein mageres Tor und auch noch dummerweise denn Ausgleich bekommen!
Dante sollte man mal einen Platz auf der Ersatzbank zum nachdenken geben der bringt ja nichts auf die Reihe!!!

owowow
3
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Dante

war heute noch einer der Besseren ... Niangbo leider wieder einmal eine komplette Vorgabe, der hat noch in keinem einzigen Spiel überzeugt. Affengruber bot seine schwächste Saisonleistung. Gorenc-Stankovic spielt schon seit Wochen weit unter seinen Möglichkeiten. Und so weiter und so weiter ...

Ich bin froh, dass sich für Sturm nach dem Monaco-Spiel das Thema Europacup erledigt hat. Dafür war die Mannschaft nicht reif, es hat sie mental und körperlich überfordert.