SK SturmBekim Balaj und sein "Ausflug" zu den Navy Seals

Sturm-Trainer Christian Ilzer erklärt, warum Bekim Balaj gegen Rapid ausgeschlossen wurde. Der Albaner hat seine Kabinenansprache über die Navy Seals womöglich missinterpretiert.

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Bekim Balaj
© GEPA pictures
 

Sturm-Trainer Chistian Ilzer ...

... über das Rapid-Spiel. Wir haben viele Dinge vermissen lassen, die uns bis jetzt ausgezeichnet hatten. Die Basics haben wir nicht auf den Platz gebracht. Wir haben dennoch 44 gute Minuten gespielt, wo wir uns einige Großchancen heraus gespielt haben. Da kann man auch mit einem anderen Ergebnis in die Pause gehen.

... über die Aufarbeitung der Niederlage. Wir haben es emotionell gut aufgearbeitet. Wir haben strategische Lehren aus dem Spiel gezogen. Jetzt gilt der volle Fokus der Vorbereitung auf das Spiel gegen Hartberg.

... zur medizinischen Abteilung. Es haben einige Spieler kleinere und größere Verletzungen aus dem Rapid-Spiel davongetragen. Die Abteilung hat einiges zu tun gehabt. Es sind keine extrem schlimmen Dinge, aber welche, die man beachten muss. Es ist schwierig zu sagen, wie der Kader für morgen aussehen wird. Wir haben noch einen Tag Zeit, den einen oder anderen noch den letzten Schliff zu geben.

... über den Ausschluss von Bekim Balaj. Ich habe mich enorm geärgert und der Ausschluss war total unnötig. Im Moment dieses Remplers hat er gewusst, dass diese Aktion nicht schlau war. Für mich ist er der energievollste Spieler, den ich bisher in meiner Karriere gehabt habe. Er ist extrem professionell und ist mit einem extremen Vorsatz in dieses Spiel gegangen. Aber vielleicht hat er meine Kabinenansprache falsch interpretiert. Da habe ich über die Navy Seals gesprochen, wo man in der Nacht ans Ufer schwimmen muss und man darf sich von gar nichts aufhalten lassen. Auch, wenn man von einem Hai umkreist wird, muss man sich seiner Angst entgegenstellen. Und falls man wirklich attackiert wird, muss man dem Hai auf die Schnauze schlagen. Man darf sich von keiner noch so großen Gefahr aufhalten lassen. Das war vielleicht zu viel für ihn. Ich schätze ihn extrem und ich hoffe, dass er nur ein Spiel Sperre bekommt.

... zu den Ersatz-Kandidaten für Balaj. Dardan Shabanhaxhaj kommt zurück, Francisco Mwepu ist ein absoluter Kandidat, den offensive Part zu übernehmen. Christoph Lang hat schon aufgezeigt. Womöglich reicht es für den einen oder anderen dann schon.

... zur Rückkehr von Amadou Dante. Er ist eine absolute Stimmungskanone. Er ist 20 Jahre und es passiert noch der eine oder andere Fehler. Das muss man bei einem jungen Spieler einkalkulieren. Er ist ein ganz wichtiger Spieler für die Mannschaft. Die Niederlage gegen Rapid aufgrund seines Fehlens zu erklären, wäre viel zu weit gegriffen.

... zu den Erwartungen an das Hartberg-Spiel. Zum Glück haben wir vier Tage nach der bitteren Niederlage wieder die Möglichkeit, es besser zu machen im Steiermark-Duell. Denn Derby gibt es nur gegen den GAK. Es wird ein brisantes Spiel gegen einen guten Gegner. Hartberg hat gegen den WAC ein gutes Spiel gemacht. Für morgen erwarte ich, dass beide Mannschaften ihren aktiven Spielstil durchbringen wollen, viele Laufduelle und Zweikämpfe. Aber ich will mich nicht zu viel mit dem Gegner auseinandersetzen. Ich habe auch gelernt, dass es gefährlich ist, wenn man zu viel über den Gegner spricht. Wir schauen vermehrt auf uns.

... zu den bevorstehenden intensiven Wochen. Die Jungs haben von Haus aus einen guten Zugang zum Sport. Es ist wichtig, dass ich keine Jammerer-Truppe habe. Sie sind voll fokussiert auf das nächste Spiel und bereiten sich top darauf vor.

... zu den Aufgaben des Trainers. Jetzt personell oder strategisch alles über den Haufen zu werfen, bringt gar nichts. Wir sind gut unterwegs. Ich muss der Mannschaft Stabilität, Sicherheit und Vertrauen geben.

... über das Ziel für das Hartberg-Spiel. Wir wollen eine Topleistung abrufen. Es ist wichtig, dass wir uns auf diese Dinge fokussieren, die wir beeinflussen können. Physisch gut zu sein und klare Vorstellungen haben, was im Spiel zu tun ist.

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