Christian Ilzer"Wenn sich ein Team selbst organisiert, ist das für mich die höchste Form des Erfolgs"

Sturm-Trainer Christian Ilzer spricht vor dem Bundesliga-Spitzenspiel am Freitag (19 Uhr, Sky Austria, frei empfangbar) gegen Rapid über den Gegner, seine eigene Mannschaft und die nochmals über die Rote Karte für Amadou Dante im WAC-Spiel.

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Sturm-Trainer Christian Ilzer © GEPA pictures
 

... über das WAC: Wir haben am Montag das Spiel intensiv besprochen und es in zwei Teilen unterteilt. Vor der Roten Karte und danach. Wir haben es verstanden, die Räume, wo das WAC-Spiel entsteht, zu schließen. Es war ein sehr gutes Unterzahlspiel. Ersten zehn Minuten war der WAC besser, dann sind wir gut ins Spiel gekommen.

... zur Dante-Szene in Wolfsberg: Es war eine Dreifachbestrafung. Elfmeter, Rote Karte und dann noch die Sperre. In der Gesamtbetrachtung ist das zu hart für mich. Dante macht das Foul 18 Meter vor dem Tor. Da sollte man sich vonseiten des Schiedsrichterwesens etwas überlegen. Für mich war es ein Freistoß und Gelb wäre absolut genug gewesen.

... über den möglichen Dante-Ersatz am Freitag gegen Rapid. Wir haben einige Möglichkeiten, die der Kader hergibt. Wir haben Jusuf Gazibegovic oder Andreas Kuen oder wir machen etwas ganz anderes.

... zu Sturms personeller Situation. Otar Kiteishvili und Sandro Ingolitsch sind bereit. Alle Spieler und Trainer sind fit und gesund.

... über Gegner Rapid. Die Partie gegen Rapid ist ein absolutes Spitzenspiel. Rapid ist eine Mannschaft, die sehr interessante Personalien hat. Wir werden aber mit dem klaren Vorsatz nach Wien fahren, dieses Spiel zu gewinnen. Wir werden unsere Chancen suchen. Aber wir werden auch einen Top-Tag brauchen.

... über die Gefahren, die von Rapid ausgehen: Es gibt sehr gute Einzelspieler. Da ist Ercan Kara, der sehr gut trifft, nicht nur mit dem Kopf. Dazu gibt es Spieler um ihn herum, die gut Eins-gegen-Eins-Situationen lösen können und fußballerische Qualität haben. Wir müssen wieder im Kollektiv gut verteidigen und  schauen, dass Rapid nicht in den Rhythmus kommt. Wir müssen uns aber auch zutrauen, unser Spiel zu spielen. Die Schwächen des Gegners muss ich nicht groß analysieren.

... über die Sperre von Taxi Fountas. Der Vorfall war in den Schlagzeilen und hat sicher nicht dazu beigetragen, dass sich Rapid in aller Ruhe vorbereiten konnte. Ich habe das Gefühl, dass er am Ende des Herbstes nicht Teil der Mannschaft war. Rapid hat aber genug Möglichkeiten, ihn zu ersetzen.

... über die Entwicklung des SK Sturm. Man merkt schon, dass sich manche Dinge einschleichen, auf die sich die Spieler verlassen. Das muss man immer wieder Konsequenz reinbringen. Wir haben aber ein sehr stabiles Gerüst aufgebaut. Wenn sich ein Team selbst organisiert, ist das für mich die höchste Form des Erfolgs. Trotzdem ist wichtig, dass wir von außen Impulse setzen. Dieses Zusammenspiel ist auch das Geheimnis.

... über den Blick auf die Tabelle. Wir schauen immer auf die Tabelle, aber es ist nicht der primäre Fokus von uns. Für uns ist wichtig, dass wir auf einem hohen Level performen. Entscheiden werden dann die zehn finalen Runden sein. Da ist dann die Preisverleihung, da muss man dann da sein und sein Team in Hochform haben. Wir freuen uns auf das Spitzenspiel.

... über die Trainingsbedingungen. Das darf kein großes Thema im Kopf sein, sondern müssen uns auf die wesentlichen Dinge konzentrieren. Wir haben zur Zeit nur den Kunstrasen als Trainingsmöglichkeit. Das kann man nicht ändern.

... über das jüngste Duell gegen Rapid (1:1). Das kann man nicht vergleichen mit dem Spiel, dass am Freitag stattfinden wird. Ein paar Dinge haben sich verändert. Man hat aber gesehen, dass wir absolut ebenbürtig waren und in einigen Phasen auch besser.

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