Tief durchatmen heißt es beim SK Sturm. Die Grazer feierten ihren ersten Liga-Sieg im Jahr 2018. Die Schwarz-Weißen holten in einer durchschnittlichen Partie einen verdienten 2:0-Sieg und festigten vorerst einmal den zweiten Platz in der Tabelle.

In der ersten Hälfte sahen die rund 5000 Zuschauer in der Paschinger TGW-Arena ein temporeiches, physisch forderndes Spiel. Trainer Heiko Vogel begann mit einer 4-4-2-Aufstellung. Stefan Hierländer fehlte aufgrund eines grippalen Infekts. Zurück zum Spiel: Trotz der Aggressivität auf beiden Seiten blieb die Partie fair. Spielerisch war wenig zu sehen, beide Mannschaften arbeiteten vermehrt mit hohen Bällen.

Samuel Tetteh auf seitens des LASK und Bright Edomwonyi für Sturm hatten noch die besten Chancen, von gefährlich war man aber noch entfernt. In der 40. Minute dann die Führung für Sturm. Peter Zulj tritt einen Freistoß in den Strafraum, Christian Ramsebner sprang der Ball unglücklich weg und Dario Maresic traf innerhalb des Strafraums in die rechte Ecke. Es war das erste Tor des 18-Jährigen für Sturm im 34. Liga-Spiel für die Schwarz-Weißen.

Nach dem Wechsel setzten die Steirer nach. Zulj traf nach einer Vorlage von Philipp Huspek von der rechten Seite in der 57. Minute zur-2:0-Führung. Es war ein Volleyschuss aus über 23 Metern. Der Ball knallte mit 91 km/h in die Maschen. In der Folge forcierte LASK-Trainer Oliver Glasner klarerweise die Offensive der Oberösterreicher. Dadurch ergaben sich mehr Räume für die Grazer, genutzt wurden diese von der Gastmannschaft allerdings nicht. Aber der 78. Minute hieß es bei Sturm, die Führung abzusichern. James Jeggo kam für den sehr aktiven Emeka Eze. Die besten Torchancen hatte der LASK in der 82. Minute als Marko Raguz zuerst aus 14 Metern abzog und in der nächsten Aktion mit einem Fallrückzieher aus fünf Metern zum Torerfolg kommen wollte. Beide Male war Sturm-Schlussmann Jörg Siebenhandl auf seinem Posten. Und so blieb es beim 2:0 für Sturm.

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