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Post vom VereinRapid will Geld von den eigenen "Gewalt-Fans"

Der SK Rapid hat seine Ankündigung wahr gemacht und will sich das Geld, das man an die Bundesliga für Strafen wegen Fehlverhalten der Fans abliefern muss, von ebendiesen zurückholen.

SOCCER - OEFB Cup, Mattersburg vs Rapid
Einige Fans der Rapidler erhielten Post vom Klub - keiner erfreuliche © GEPA pictures
 

Es war das Wiener Derby zwischen Rapid und der Wiener Austria, das das Fass zum Überlaufen gebracht hat. Wieder einmal. In diesem Fall das Fass einiger Rapid-"Fans", die diverse Gegenstände auf den Platz geworfen hatten, zumden gab es kurz vor Spielende zwei Flitzer, die auf das Feld gerannt waren. Vorfälle, die den Klub teuer zu stehen kommen. Aber nun wollen sich die Hütteldorfer die verhängten Strafen tatsächlich von den Verursachern zurückholen.

Rapid hat also seine Ankündigung wahr gemacht und will sich an den  Verursachernder Strafen schadlos halten. Rapid habe zwölf identifizierten Personen Briefe mit Vergleichsangeboten geschickt, erklärte Kommunikationschef Peter Klinglmüller der APA. Die von den Personen eingeforderte Gesamtsumme belaufe sich demnach auf rund 110.000 Euro.

Rapid war von der Bundesliga wegen der Vorfälle - unter anderem waren Wurfgegenstände geflogen sowie kurz vor Spielende zwei Flitzer auf das Spielfeld gelaufen - letztinstanzlich zu 53.000 Euro Geldstrafe verurteilt worden. Dazu kam wegen einer folgenden Teilsektorsperre für ein Heimspiel laut Clubangaben der Verdienstentgang bei Ticketverkäufen und in der Gastronomie.

"Wir bereichern uns nicht an den Fans!"

Die "Kronen Zeitung" hatte am Dienstag berichtet, dass einem der betroffenen Platzstürmer, einem 19-jährigen Schüler, ein Brief mit dem Angebot einer Ausgleichszahlung von 18.000 Euro zugestellt worden sei. "Wir haben jedem, den wir bei Fehlverhalten identifizieren konnten, einen Brief geschrieben. Die Beträge sind in unterschiedlicher Höhe, übersteigen zusammengerechnet aber natürlich nicht die Schadensgesamtsumme", sagte Klinglmüller. Der Club werde sich keinesfalls an den Fans bereichern.

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