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Blamage gegen DüdelingenAls sich Salzburg die Zähne an Luxemburgern ausbiss

Österreichs Fußball-Nationalteam trifft am heutigen Mittwoch auf Luxemburg. Während der letzte Auftritt der ÖFB-Elf im Zwergstaat erfolgreich war, blamierte sich einst Salzburg bis auf die Knochen gegen Düdelingen.

Salzburg vs. Düdelingen aus dem Jahr 2012
Salzburg vs. Düdelingen aus dem Jahr 2012 © 
 

Ein komfortabler 4:0-Erfolg stand am 27. März 2018 für das ÖFB-Team beim bisher letzten Gastspiel in Luxemburg zu Buche. Bei Franco Fodas drittem Länderspiel als Teamchef ließen die Österreicher keine Diskussion darüber aufkommen, wer als Sieger vom Platz gehen würde. Dass Luxemburg zum Stolperstein werden kann, erfuhr vor acht Jahren Salzburg.

Als österreichischer Meister 2011/12 versuchten sich die Bullen wieder einmal an der Qualifikation für die Champions League. Während andere Versuche wie gegen Donezk 2007 oder Malmö 2014 und 2015 mit Pech missglückten, blamierte sich Salzburg gegen den Zweitrunden-Qualifikations-Gegner Düdelingen aus Luxemburg bis auf die Knochen.

Vor 1600 Zuseher im Stade Jos Nosbaum am 17. Juli traf Joachim in der 75. Minute zum vielumjubelten 1:0 für die Gastgeber. Der Elf des damaligen Trainers Roger Schmidt gelang nicht mehr der Ausgleich. Zu allem Überfluss verloren die Bullen an jenem Sommertag auch Jonatan Soriano, der sich nach einer Frustaktion die rote Karte abholte und für das Rückspiel ausfiel.

Im Rückspiel vermochten die Salzburger das Spiel nicht mehr zu drehen, trotz eines 4:3-Sieges scheiterte der amtierende österreichische Meister aufgrund der Auswärtstorregel. Damals zumindest beim Rückspiel als Torschütze erfolgreich war Martin Hinteregger. Der mittlerweile routinierte Abwehrchef der österreichischen Nationalmannschaft dürfte aufgrund zahlreicher Erfolge die Schmach von Luxemburg wie die gesamte Salzburger Mannschaft ad acta gelegt haben.

Düdelingen hat sich seither auch weiterentwickelt. In den Spielzeiten 2018/19 und 2019/20 qualifizierte sich der luxemburgische Rekordmeister zwei Mal in Folge für die Europa League. Somit dürfte auch acht Jahre nach dem blamablen Aus der Mozartstädter klar sein: Luxemburg ist kein Selbstläufer.

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