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1:4 im Europa-League-FinaleBitteres Ende einer großen Torhüter-Karriere

Petr Cech und Arsenal waren im Europa League Finale gegen Chelsea in Baku chancenlos. Es war das letze Spiel in der Karriere des tschechischen Torhüters, der nun Sportdirektor bei Chelsea wird.

Petr Cech
Petr Cech © APA/AFP/OZAN KOSE
 

Eine große Torhüter-Karriere hat am Mittwoch ein trauriges Ende genommen. Petr Cech schlich am Mittwoch nach der 1:4-Niederlage mit Arsenal gegen seinen Ex-Club Chelsea im Europa-League-Finale mit seinem berühmten Helm in der Hand vom Platz. "Ich habe mir einen anderen Schlusspunkt gewünscht", sagte der 37-jährige Tscheche. "Aber man kann nicht alles haben."

Cech hatte von Arsenal-Trainer Unai Emery, wie im Europacup zuletzt üblich, den Vorzug gegenüber dem in der Liga gesetzten Deutschen Bernd Leno erhalten. Dabei barg es einige Brisanz, dass der einst beste Torhüter der Welt nach seinem Karriereende als Sportdirektor zu seinem Herzensclub Chelsea zurückkehren könnte. "Bis zum 30. Juni bin ich Spieler von Arsenal", sagte Cech über seine Zukunft.

Zuschulden kommen ließ sich der Tscheche im Finale nichts. Mit einer guten Parade vor der Pause hielt er das 0:0 noch fest, nach Seitenwechsel schlug es aber reihenweise in seinem Gehäuse ein. ""Es war eine Menge Druck, es wurde viel geredet und spekuliert. Deshalb bin ich sehr stolz darauf, wie ich heute gespielt habe", erklärte Cech, der mit Chelsea von 2005 bis 2015 nicht weniger als vier Meistertitel holte.

15 Jahre ohne bedeutendem Titel

Arsenal läuft bedeutenden Titeln schon seit 15 Jahren hinterher. Die Londoner gewannen seit 2004 lediglich viermal den FA-Cup. Durch die Finalniederlage gegen Chelsea bleibt in der kommenden Saison zum dritten Mal in Serie auch die Tür zur Champions League zu - ein Faktum, das den LASK freut. Österreichs Vizemeister muss daher erst in der dritten CL-Quali-Runde einsteigen und steht selbst bei einem Aus fix in der Gruppenphase der Europa League.

Das Finale der Europa League: Die besten Bilder des London-Derbys Chelsea gegen Arsenal

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Die Arsenal-Pleite wurde in England vor allem an einem Mann festgemacht: Mesut Özil. Wieder einmal war der 30-jährige Deutsche in einem Entscheidungsspiel fast unsichtbar. Der Unterschied zu Chelseas Spielmacher Eden Hazard war eklatant. Bei seiner Auswechslung 15 Minuten vor Schluss schlich Özil unter Buhrufen konsterniert vom Platz, mit Journalisten sprach er danach kein Wort. "Zu ihm fällt uns nichts mehr ein", schrieb die englische Boulevardzeitung "The Sun" am Donnerstag. "Als es ernst wurde, tauchte er ab", ergänzte der "Daily Mirror".

Emery kündigte für den Sommer einige Abgänge an. "Vielleicht müssen einige Spieler gehen, um neue Wege zu beschreiten", meinte der Baske. Man sei näher an die nationale Konkurrenz herangerückt. In der Premier League blieb im ersten Jahr unter dem Nachfolger von Langzeit-Coach Arsene Wenger dennoch nur Rang fünf. Emery: "Im Moment ist es noch nicht genug."

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