AccessControl ac = AccessControl.getAccessControl(request);

Deutsche BundesligaWerder Bremen gibt noch nicht auf

Das Duell zwischen Bremen und Leverkusen rundete die erste Geisterspiel-Runde der Deutschen Bundesliga ab. Das 1:4 ist für Bremen-Trainer Florian Kohfeldt noch kein K.o.-Schlag.

© AFP
 

Bayer Leverkusen nähert sich nach dem 4:1-Sieg in Bremen am Montag der Fußball-Champions-League, Werder dem Abstieg. Während beide Teams zum Re-Start der deutschen Liga quasi nahtlos an der Formkurve vor der Corona-Unterbrechung fortsetzten, sorgte der Auftritt von Florian Wirtz für Aufsehen. Mit 17 Jahren und 15 Tagen wurde Bayers Mittelfeldmann zum drittjüngsten BL-Debütanten.

Wirtz stand im Geisterspiel sogar in der Startelf der Gäste und spielte bis zur 62. Minute. "Das ist immer etwas Besonderes, wenn man ein Debüt macht. Erst recht mit 17. Es war alles in allem eine gute Leistung von ihm, er war nicht nervös", sagte Bayer-Trainer Peter Bosz nach der Partie. Der offensive Mittelfeldspieler ist nun der jüngste Debütant in der Leverkusener Bundesliga-Historie, löste Kai Havertz ab. Nur Nuri Sahin (16 Jahre, elf Monate und ein Tag) sowie Yann Aurel Bisseck (16 Jahre, elf Monate und 28 Tage) waren bei ihren Bundesliga-Debüts für Borussia Dortmund und den 1. FC Köln jünger als Wirtz mit seinen 17 Jahren und 15 Tagen.

Friedl spielte durch, Baumgartlinger kurz, Dragovic gar nicht

Für Bayers Österreicher blieb indes nur wenig Spielzeit. Einzig ÖFB-Teamkapitän Julian Baumgartlinger wurde in der 71. Minute eingewechselt, Verteidiger Aleksandar Dragovic saß wie zuletzt nur auf der Bank. Auf der anderen Seite durfte Marco Friedl als Linksverteidiger agieren, die 15. Saisonniederlage konnte aber auch er nicht verhindern. Bremen-Coach Florian Kohfeldt gab sich dennoch kämpferisch: "Das ist nichts, wo ich sage: Das war es jetzt. Das ist noch kein K.o.-Schlag für uns", sagte der Trainer des Tabellen-17.

Eine Premiere gab es nicht nur für Wirtz, sondern auch den Internetriesen Amazon. Der hatte sich kurzfristig die Übertragungsrechte für die Partie u.a. auch für Österreich gesichert, war schließlich mit Problemen konfrontiert und wurde im Netz mit Spott bedacht. So lief der Kommentar asynchron zu den Live-Bildern und war erst mehrere Sekunden später zu hören, in der Hälfte brach die Videoschaltung mit dem früheren Bayer-Star Jens Nowotny fast zusammen.

Diskutieren Sie mit - posten Sie als Erste(r) Ihre Meinung! Kommentieren