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Nach Sieg über PSGRiyad Mahrez: "Sie haben die Nerven verloren..."

Manchester City steht zum ersten Mal im Finale der Champions League. Gegen PSG zeigte sich das Team von Pep Guardiola von seiner besseren Seite. Das kann man von den Parisern nicht behaupten.

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Zwei Teams - zwei Gesichter © AP
 

So sensationell sich Manchester City ins erste Champions-League-Finale der Vereinsgeschichte spielte, so traurig wirkte das Auftreten des Vorjahres-Finalisten PSG. Nicht nur spielerisch war die Star-Truppe um Neymar und Co. den Cityzens bei der 0:2-Niederlage in den meisten Belangen unterlegen, auch abseits des Spielgeschehens zeigten die Pariser ein trauriges Gesicht - gekrönt von einem völlig unnötigen Ausschluss des Argentiniers Angel Di Maria. Der Offensivmotor sah nach einem Tritt gegen Fernandinho zurecht die Rote Karte und machte seiner Unzufriedenheit auf die denkbar schlechteste Art und Weise Luft. Doppeltorschütze Riyad Marhez kritisierte den Gegner dafür auch scharf: "Sie haben die Nerven verloren und angefangen, nach uns zu treten."

Ganz anders die Mannschaft von Trainer Pep Guardiola. Frenetisch feierte man jeden geblockten Schuss in der Defensive, motivierte sich gegenseitig bis zur letzten Sekunde. "Einen Schuss zu blocken ist fast wie ein Tor für mich", erklärte Verteidiger Kyle Walker und beschrieb die Einstellung seiner Mannschaft somit treffend. Doch auch spielerisch ließ City keinen Zweifel am Einzug ins Endspiel. Nach dem 2:1-Auswärtserfolg im Prinzenpark spielten die Engländer beim Rückspiel über 90 Minuten auf Sieg. "Es war ein sehr gutes Spiel. Wir hatten keine sehr gute erste Hälfte, aber wir haben das Tor geschossen. In der zweiten Hälfte hätten noch mehr Tore erzielen können", meinte er nach Abpfiff.

Während es bei PSG in den kommenden Tagen wohl genug Gesprächsbedarf gibt, darf City vom ersten Sieg in der Champions League träumen. Schieden die "Skyblues" in den vergangenen Jahren immer wieder gegen Außenseiter (2020 Lyon im Viertelfinale, 2019 Tottenham im Viertelfinale, 2017 AS Monaco Achtelfinale) aus, steht Pep Guardiola nun vor seinem ersten internationalen Titel mit City. "Die Champions League ist ein besonderer Wettbewerb. Es ist das
erste Finale für den Club. Es ist etwas ganz Spezielles für uns", sagte der Spanier zu seinem Finaleinzug seit 2011, damals noch mit dem FC Barcelona.

Die Form stimmt in Manchester jedenfalls. Das 2:0 war in der Königsklasse der siebente Sieg in Folge und der insgesamt elfte in der laufenden Champions-League-Saison - beides Bestwerte für englische Klubs. "Am Samstag haben wir noch ein Spiel, das wir gewinnen müssen, um Meister zu werden. Dann konzentrieren wir uns auf das Finale", gibt der Trainer den Weg zu einer möglicherweise historisch erfolgreichen Saison vor. Den Ligapokal gewann Manchester City in dieser Spielzeit ja bereits zum vierten Mal in Serie.

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