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David AlabaVertragsverlängerung, aber nicht mit dem FC Bayern

David Alaba bleibt weiter ein Coca-Cola-Werbeträger, schweigt aber zu seiner Zukunft.

David Alaba © GEPA pictures
 

David Alaba hat am Dienstag eine Vertragsverlängerung bekanntgegeben. Allerdings nicht mit dem FC Bayern München, sondern als Werbegesicht für Coca-Cola, das der 28-jährige Wiener zumindest bis 2023 bleiben wird. Über seinen möglichen künftigen Arbeitgeber ließ sich Alaba am Rande des Online-Medientermins nichts entlocken, sein Fokus liege auf der Champions League.

Bereits am Montag nahmen die Bayern nach einem Kurzurlaub wieder die Vorbereitung auf die Königsklasse auf. Dort stehen die Münchner nach einem 3:0 bei Chelsea schon mit einem Bein im Viertelfinale, in dem der Gegner Barcelona oder Napoli (1:1) heißen würde. Nach dem fixierten achten Meistertitel in Folge und dem Gewinn des DFB-Pokal ist ein neuerliches Triple wie schon 2013 also möglich.

Ob es beim Finalturnier von Lissabon (12. bis 23. August) zum ganz großen Wurf reicht, ist laut Alaba schwierig zu sagen. "Ich will keine Ausreden suchen, es ist nur schwierig, da wir als Mannschaft aus dem Urlaub kommen. Die anderen Mannschaften kommen aus dem Rhythmus. Das ist sicherlich irgendwo ein Nachteil", sagte Alaba nach einem "Cybertraining" der Münchner am Dienstag. "Aber wir sind sicher keine Mannschaft, die versucht, sich zu verstecken. Wir wissen schon, wer wir sind und zu was wir fähig sind."

In der Mannschaft von Trainer Hansi Flick sieht Alaba großes Potenzial und Selbstvertrauen. "Wir wollen da weitermachen, wo wir in Berlin (Pokalsieg, Anm.) aufgehört haben. Mein Gefühl ist sehr positiv."

Zukunft weiter offen

Das große Fragezeichen, das hinter einem Verbleib des Wieners in München steht, wurde am Dienstag nicht kleiner. "Die Gespräche laufen. Ich bin da aber nicht so involviert, weil ich mich voll und ganz auf die neue Aufgabe Champions League konzentrieren möchte, da lege in meinen kompletten Fokus drauf", betonte Alaba. Der 28-Jährige, der seit zwölf Jahren für die Bayern spielt und dabei neun Meistertitel holte (Rekord), hat noch einen Vertrag bis 2021. Auf detaillierte Fragen, etwa was für Bayern und was für den kolportierten Interessenten Manchester City spreche, ging er nicht ein.

Medienberichten zufolge fordert sein Management um Vater George Alaba und Agent Pini Zahavi ein Jahresgehalt von 20 Millionen Euro für den als Abwehrchef gefeierten Akteur. Ob man in der Rückrunde den besten Alaba aller Zeiten sah? "Schwierig zu sagen. Jetzt mit 28 Jahren habe ich natürlich auch Erfahrungen gesammelt, die sich vielleicht irgendwo in meinem Spiel auch widerspiegeln."

Während das Rätselraten um seine sportliche Zukunft anhält, ist die seit 2013 bestehende Partnerschaft mit Coca-Cola bis 2023 besiegelt. "Es ist eine große Ehre für mich, für diese Weltmarke als Botschafter tätig sein zu dürfen", meinte Alaba, während der Getränkeriese den Wiener in einer Presseaussendung als "Inspiration und Idol einer ganzen Generation" bezeichnete.

Zehn Millionen Fans

Alaba, der als reichweitenstärkster österreichischer Sportler über seine Social Media Kanäle rund zehn Millionen Fans erreicht, soll weiter "Werte wie Teamgeist, Sport, Optimismus und Integration" vermitteln. Rund um die auf 2021 verschobene EURO 2020 wird er den Fans bei zahlreichen Aktionen des ÖFB- (und FC-Bayern-) -Sponsors unterkommen.

Ende Juni bezog die Getränkefirma mit einem Anzeigenboykott in Online-Netzwerken Stellung gegen Hass im Netz und Rassismus. Diese Themen sind auch Alaba sehr wichtig. "Auf der einen Seite war es vielleicht gut mitanzusehen, dass der Fall, der in Amerika passiert ist, die Leute vielleicht irgendwo sensibilisiert hat. Auf der anderen Seite war es wieder einmal traurig, dass es auf diese Art und Weise passieren musste." In dieser Zeit sei Gemeinsinn umso wichtiger. "Es ist wichtig, dass wir als Einheit agieren und auch jeder Einzelne versucht, da eine Veränderung herbeizuführen."

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Danke für Ihr Verständnis.

uomo23
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14
Lesenswert?

20 Millionen

... Jahresgehalt ??? Bei dem geht auch die Realität vorbei. In Zeiten von Corona, wo Stadien ohne Zuseher sind, keine Einnahmen reinkommen will er sein Geholt verdoppeln. Unverschämt!!!
In der Wirtschaft gibt es Kurzarbeit und Kündigungen, aber die Fußballer fordern.....