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SchweizPolizei setzte Tränengas gegen rabiate Zaungäste ein

Beim Schweizer Super-League-Spiel zwischen FC Zürich und Lugano (3:0) kam es zu Ausschreitungen. Zuvor war es bereits in England sowie in Italien zu Krawallen gekommen.

© EXPA/ freshfocus
 

Obwohl sie noch aus den Stadien ausgesperrt sind, sorgen Fußball-Fans in jüngster Zeit wieder für Krawalle und liefern sich Auseinandersetzungen mit der Polizei. In England stürmten Manchester-United-Anhänger das Stadion, in Mailand feierten 30.000 ihre Helden von Inter Mailand und in der Schweiz griffen Fans die Exekutive an. Hunderte Anhänger des Schweizer Fußball-Super-League-Klubs FC Zürich haben versucht, mit Leitern einen Blick auf ein Spiel in ihrem Heimstadion zu erhaschen. Polizisten seien am Sonntag mit Steinen, Flaschen und Feuerwerkskörpern angegriffen worden, als sie die Fans vom Stadionzaun vertreiben wollten, berichtete die Stadtpolizei Zürich. Daraufhin setzten die Beamten Gummischrot, Tränengas und Wasserwerfer ein, um Corona-Maßnahmen durchzusetzen.

Aufgrund der aktuellen Corona-Vorschriften sind allgemein nur Versammlungen von maximal 15 Personen erlaubt. Auf Sporttribünen dürfen nur bis zu 100 Zuschauer sitzen. Nach Angaben der Polizei hatten Fans vor dem Spiel gegen den FC Lugano jedoch dazu aufgerufen, zum Stadion Letzigrund zu kommen und das Match von Leitern aus zu verfolgen.

Nach dem Zusammenstoß zwischen Fans und Beamten gab es nach Kenntnisstand der Polizei keine Verletzten. Der FC Zürich konnte Lugano auch ohne Unterstützung der Zaungäste 3:0 schlagen und errang seinen ersten Sieg nach sieben Spielen.

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