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Niederlage vor GerichtHerber Rückschlag für US-Fußballerinnen im Kampf um Gleichberechtigung

Seit Monaten kämpfen die Fußballerinnen von Weltmeister und Olympiasieger USA um dieselbe Bezahlung wie ihre männlichen Kollegen. Nun gab es aber einen herben Rückschlag.

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Superstar Megan Rapinoe © APA/AFP/CHRISTOPHE SIMON
 

Die Frauen-Fußballnationalmannschaft der USA um ihre Spitzenspielerin Megan Rapinoe will den Kampf um dieselbe Bezahlung wie ihre männlichen Kollegen nicht aufgeben. Wie schon unmittelbar nach der Entscheidung eines Richters in Kalifornien betonte Rapinoe am Montag erneut ihre Enttäuschung. "Ich war schockiert über das Urteil und die Erklärung", sagte sie in der ABC-Sendung "Good Morning America".

"Wir werden definitiv in Berufung gehen und weitermachen", bekräftigte die 34-Jährige. Die Mannschaft des vierfachen Weltmeisters und Olympiasiegers streitet sich seit Monaten mit dem eigenen Verband und will gleich entlohnt werden wie das Männer-Team. Ein Bundesgericht in Kalifornien hatte die Klage auf selbe Bezahlung nun abgewiesen.

In Vergangenheit Angebot abgelehnt

In der Urteilsbegründung von Richter R. Gary Klausner vom Freitag hieß es unter anderem, das Frauen-Team habe in der Vergangenheit das Angebot abgelehnt, gemäß den gleichen Strukturen wie das Männer-Team bezahlt zu werden, wonach die Männer etwa spielegebunden entlohnt würden. Insofern könnten sie nun nicht argumentieren, was sie auf Basis dieser Bezahlstruktur bekommen hätten. Rapinoe widersprach dieser Darstellung: "Der Vertrag der Männer wurde uns nie angeboten und ganz sicher nicht die gleiche Menge Geld."

Über die Vorwürfe, dass sie schlechtere Reisebedingungen und medizinische Unterstützung als ihre männlichen Kollegen genießen, soll es allerdings im kommenden Monat zu einer Verhandlung kommen, entschied das Gericht.

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