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Flächendeckende CoronatestsDeutscher Teamchef Löw hofft auf Rückkehr der Fans

DFB will dafür Konzept entwickeln. Programm für Re-Start der deutschen Nationalmannschaft steht. Union Berlin preschte mit Corona-Idee vor.

© (c) AFP (ROBERT MICHAEL)
 

Auch Deutschlands Teamchef Joachim Löw will möglichst schnell wieder vor Fans spielen. Nachdem das Programm für den Re-Start der deutschen Fußball-Nationalmannschaft mit den Testspielen am 7. Oktober in Köln gegen die Türkei und am 11. November in Leipzig gegen Tschechien komplett ist, setzt der Weltmeistertrainer von 2014 nach der langen Corona-Pause auf die Rückkehr von Zuschauern ins Stadion.

"Ich freue mich sehr auf die Spiele und hoffe natürlich, dass wir schon im Herbst wieder vor Publikum spielen können", erklärte Löw am Montag und befeuerte damit die teilweise konträren Debatten um das Ende der ungeliebten Geisterspiele in der Corona-Zeit.

Konzept ja, Einzelheiten nein

DFB-Generalsekretär Friedrich Curtius hat bereits angekündigt, dass der Deutsche Fußball-Bund (DFB) ein Konzept entwickeln will, "das es uns im Herbst ermöglicht, vor Zuschauern zu spielen. Wir bringen hier unsere Expertise ein und stehen weiterhin in engem Austausch mit den Gesundheitsbehörden." Einzelheiten sind noch nicht bekannt.

Der vierfache Weltmeister (1954, 1974, 1990 und 2014) startet am 3. September in Stuttgart gegen Spanien in die Nations League, drei Tage später ist in Basel die Schweiz der Kontrahent. Im Oktober und November stehen in dem Bewerb vier weitere Partien auf dem Programm, der dritte deutsche Gegner ist die Ukraine.

Union Berlin will alle Fans testen

Der 1. FC Union Berlin hatte mit seiner Ankündigung, schon beim Start der neuen Bundesliga-Saison in einem voll besetzten Stadion spielen zu wollen, den Bemühungen um die Rückkehr der Fans neue Dynamik gegeben. Alle Stadionbesucher sollen zuvor auf das Coronavirus getestet werden.

Auch der DFB hofft, durch flächendeckende Coronatests die Arenen wieder füllen zu können. "Mein Traum wäre es, über Testungen irgendwann auch wieder ein volles Stadion zu kriegen", hatte Verbandspräsident Fritz Keller erklärt.

Curtius wies auf "Augenmaß und Sorgfalt" bei der Wiederaufnahme des Länderspielbetriebs hin. So werden in Köln und Leipzig mit den Tests gegen die Türkei und Tschechien in den jeweiligen Länderspielphasen je zwei Partien ausgetragen. Damit sollen unnötige Reisen für die Mannschaft und den gesamten DFB-Tross vermieden werden.

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