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AnalyseUngleiche Voraussetzungen für die Zwischenrunde

Während die Rotjacken zu den Titelfavoriten zählen, müssen sich die Villacher Adler durch die Qualifikationsrunde schlagen. Ein Kommentar von Matthias Trattnig.

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© (c) GEPA pictures/ Andreas Pranter
 

Vierzig EBEL-Runden wurden bereits absolviert, ab Freitag teilt sich die Liga nun in zwei Gruppen. Obwohl für die Vereine die Pick Round im Hinblick auf das Wahlrecht für den Viertelfinalgegner durchaus relevant ist, liegt bei den meisten die Priorität doch eher auf einer verletzungsfreien Vorbereitung für die wichtigste Jahreszeit im Eishockey. Bereits nach der Hälfte der insgesamt acht Runden stehen die Platzierungen mehr oder weniger fest, danach können die Klubs den Schongang einlegen.

Ganz anders verhält es sich mit den sechs Teams unter dem Strich, die um die noch drei zu vergebenden Viertelfinaltickets kämpfen. Hier geht es in fast jedem Spiel um Leben oder Tod, die Partien haben Play-off-Charakter. Abgesehen von der körperlichen Intensität sind vor allem die mentalen Strapazen wesentlich intensiver als bei den Top fünf-Teams. Auch hier wird ein guter Start essenziell sein.

Der KAC hat den Grunddurchgang relativ souverän auf dem dritten Platz abgeschlossen, ist neben Salzburg und Wien absoluter Titelfavorit. Offensiv offenbarte der amtierende Meister in den letzten Wochen aber immer wieder Schwächen, kein Akteur spielt derzeit in Höchstform. Die große Frage wird sein, ob die letztjährigen Schlüsselspieler Nick Petersen, Lars Haugen und Adam Comrie spätestens im Play-off wieder ihr volles Potenzial ausschöpfen werden können. Mit der Verpflichtung von Rok Ticar holte man letzte Woche einen zusätzlichen Import, der den offensiven Output erhöhen soll. Haugen wurde für den Slowenen abgemeldet. Bei einer Rückkehr des Norwegers hat Petri Matikainen die Qual der Wahl, muss zumindest einen Mann aus dem Kader streichen.

Für die Villacher Adler erfüllte sich der Traum vom direkten Play-off-Einzug am letzten Spieltag nicht mehr. Die Mannschaft von Jyrki Aho ließ im Lauf der bisherigen Saison zu viele Punkte gegen die direkten Konkurrenten liegen. Mit ein Grund für die nicht immer konstanten Leistungen des VSV waren etliche Verletzungen, die aufgrund der geringen Kaderdichte immer wieder Probleme bereiteten.

Dennoch haben die Blau-Weißen mit acht Bonuspunkten eine perfekte Ausgangslage sich nach drei Jahren endlich wieder für das Play-off zu qualifizieren. Mit zwei Siegen (gegen Dornbirn und in Innsbruck) in den beiden Spielen vor der Nationalteampause würden die Draustädter schon einen großen Schritt in Richtung Viertelfinale machen und müssten nicht bis zum Ende der Zwischenrunde auf Anschlag spielen.

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