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KAC-Legionär war GlücksgriffPetersen lernt mit der Tochter deutsch

Stürmer Nick Petersen erfüllt bisher die hohen Erwartungen, die der KAC in ihn gesetzt hat. Der Kanadier und seine Familie fühlen sich in Klagenfurt total wohl. Heute, Dienstag, 30. Oktober, kommt Fehervar nach Klagenfurt.

Nick Petersen erfüllt bisher voll die Erwartungen, die der KAC in den Stürmer gesetzt hat © Gepa
 

Was man nach 13 absolvierten Partien behaupten kann, ist, dass die KAC-Verantwortlichen Oliver Pilloni und Johannes Reichel bei der Verpflichtung der Legionäre heuer ein ganz gutes Händchen bewiesen haben. Durch die Bank konnten die Neuzugänge bisher überzeugen, wobei ein Spieler schon herausragt. Nick Petersen hat in den bisherigen Begegnungen schon gezeigt, welche außergewöhnlichen Fähigkeiten in ihm stecken. Mit vier Toren und elf Assists führt er die teaminterne Punktestatistik an. Beeindruckend ist seine Konstanz. „In den letzten zehn Begegnung ist mir stets ein Scorerpunkt gelungen“, sagt der sympathische Kanadier.


Von Berlin nach Klagenfurt bedeutete für ihn keinen Kulturschock, er wollte in eine kleinere Stadt. Der Hauptgrund für den Umzug ist seine entzückende Tochter Kayla. „Sie besucht eine deutschsprachige Volksschule in Klagenfurt. Wir fühlen uns hier extrem wohl“, erzählt Petersen. Seine Deutschkenntnisse versucht er, durch Hilfe seiner Kayla zu verbessern. „Sie schaut alles auf Deutsch, da bekomme ich schon einiges mit.“ Mit seiner Lebensgefährtin Abbey und Kayla liebt er es, Ausflüge zu machen. „Innerhalb einer Autostunde gibt es so viele Möglichkeiten, zuletzt waren wir in Bled und in Tarvisio.“ Seit geraumer Zeit sind seine Eltern aus Kanada zu Besuch hier in Klagenfurt, sie sind von Kärnten ebenfalls begeistert. „Sie fahren gerne mit dem Rad entlang des Wörthersees. Sie genießen es auch, in Velden Kaffee trinken zu gehen.“


Als ungewöhnlich bezeichnet Petersen die Situation, dass die Mannschaft eine so lange Auswärtsserie bestreiten musste. „Eine so lange Zeit ohne Heimspiel war komisch für mich. Nun haben wir die ersten vier Matches vor den tollen Fans bestritten, jetzt fühlt es sich schon besser an.“ Mit der Heim-Performance ist der 29-Jährige noch nicht ganz zufrieden. „Da haben wir noch Luft nach oben. Toll war das Spiel gegen Wien, da haben wir im Schlussabschnitt jenes Hockey gezeigt, das wir auf das Eis bringen wollen. Wir sind auf jeden Fall auf dem richtigen Weg“, so Petersen, der auch gerne den Golfschläger schwingt. Im Golfklub Dellach gelangen ihm schon gute Scores. „Es waren schon mehrere 75er-Runden dabei.“


Im heutigen Heimspiel gegen Fehervar wird Petersen wieder an der Seite von Thomas Koch spielen. „Mit „Dago“ harmoniere ich schon ganz gut.“ Stefan Geier, der gegen Znaim seinen 80. Ligatreffer schoss, wird das Duo wieder ergänzen. Im Tor steht heute David Madlener. Für Studenten gibt es ein spezielles Angebot: Stehplatzkarte und Getränk für zwölf Euro.

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