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EishockeyHarte Arbeit! Graz 99ers bezwingen Innsbruck 4:1

Pick Round oder Qualifikationsrunde - nicht nur diese Frage wird in den nächsten zwei Wochen im Eishockey-Oberhaus geklärt. Bonuspunkte können eine entscheidende Rolle spielen. Auch für Graz. 4:1-Sieg gegen Innsbruck.

ICE HOCKEY - EBEL, 99ers vs HCI
Die 99ers bejubeln den 4:1-Sieg über Innsbruck © GEPA pictures
 

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Eines ist einmal sicher: Die 99ers werden ihre Sensation des Vorjahres nicht wiederholen. In der Saison 2018/19 gewannen die Grazer nach 44 Runden (31 Siegen, nur 13 Niederlagen) mit 87 Punkten den Grunddurchgang und sicherten sich damit erstmals in der Klubgeschichte ein Ticket für die Champions Hockey League. Diesmal heißt die Frage: Schaffen die 99ers doch noch den Sprung in die Top 5, oder geht es "unten" um die letzten drei Viertelfinaltickets?

Jeder Punkt zählt jetzt noch in den letzten sechs Runden. Denn ob Pick Round oder Qualifikationsrunde - je nach Platzierung im Grunddurchgang gibt es für die zweite Meisterschaftsphase auch Bonuspunkte. Aufgrund der ungeraden Teilnehmerzahl kommt ein neuer Modus zur Anwendung. Die Top 5 starten mit 4-2-1-0-0 Punkten, in der Qualifikationsrunde geht es mit 8, 6, 4, 2, 1 oder 0 Zählern los.

Die Partie gegen Innsbruck läuft. Die Gäste haben durch Joel Broda (3.) die erste Chance, die ersten fünf Minuten bleiben aber torlos. Die 99ers werden erstmals durch Matt Garbowsky (9.) gefährlich. Graz verstärkt den Druck. Ein tolles Solo von Kalle Johansson (12.), Innsbruck-Keeper Scott James Darling ist aber auf dem Posten. Powerplay für Innsbruck - Travis Oleksuk (17.) muss für zwei Minuten raus. Graz verteidigt geschickt, die ersten 20 Minuten bleiben torlos.

Die 99ers beginnen das zweite Drittel mit einem Powerplay. Jesper Thörnberg muss noch 1:56 Minuten absitzen. Die Fans im "Bunker" warten weiter auf das erste Tor. Supersolo von Alex Reichenberg (27.), aber Darling hält! Nächstes Powerplay für Graz, zwei Minuten für Ondrej Sedivy (29.). Und jetzt ist es soweit: Daniel Oberkofler (30./PP) macht das 1:0! Er lässt Darling mit einem satten Schuss keine Chance. Überzahlspiel für die Gäste, Philipp Lindner (35.) auf der Strafbank - ein unnötiger Bandencheck! 99ers-Keeper Cristopher Nihlstorp agiert sensationell. Graz antwortet mit dem 2:0 durch Reichenberg (37.), Innsbruck erzielt durch Thörnberg (38.) aber umgehend den Anschlusstreffer. Das wird ein heißes Schlussdrittel.

Drittes Drittel läuft. Lukas Bär (Innsbruck/hoher Stock) muss zwei Minuten raus, sein Teamkollege Sedivy (44.) fährt verletzt vom Eis. Es bleibt beim 2:1. Noch zehn Minuten zu spielen. Wieder muss Bär (52.) in die Strafbox. Nur 13 Sekunden später jubelt Trevor Hamilton über das 3:1. Nächstes Powerplay für Graz - Caleb Herbert (53.) sitzt zwei Minuten ab, die 99ers-Verteidiger Charlie Dodero (54.) und Lindner (55.) folgen ihm auf der anderen Seite. 5:3-Überzahlspiel der Innsbrucker! Graz übersteht die kritische Phase unbeschadet. 53 Sekunden vor dem Ende trifft Oleksuk ins verwaiste Innsbrucker Tor zum 4:1-Endstand.

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