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EishockeyDie 99ers verlieren den Liga-Auftakt beim Meister

Die 99ers unterlagen beim Auftakt in die neue Saison bei den Füchsen in Bozen 2:4.

In Bozen war für Oliver Setzinger and Travis Oleksuk (rechts) nichts zu holen
In Bozen war für Oliver Setzinger and Travis Oleksuk (rechts) nichts zu holen © GEPA pictures
 

Voll war sie zwar nicht, aber die Stimmung in der Eiswelle zu Bozen war beim Auftakt mit knapp 3000 Zusehern doch recht fein und die „Figli di Bolzano“ (die Kinder Bozens) gaben hinter dem Tor ihre Gesänge lautstark zum Besten. Die 99ers mussten zum Start der neuen EBEL-Saison also zum Primus der abgelaufen Eiszeit und am Sonntag geht es gleich auf der anderen Seite des Brenners bei den Innsbrucker Haien weiter. Punkte hatten die Grazer auf ihrer nächtlichen Fahrt über die Staatsgrenze allerdings keine im Gepäck, denn die Füchse siegten 4:2.

Graz sah sich einem Abwehrriegel gegenüber, denn die Füchse rührten Beton an, waren meist mit drei Mann vor dem eigenen Tor und setzten auf Konter. Das Konzept trug auch Früchte. Nach etwas mehr als drei Minuten verloren die 99ers ein Bully im gegnerischen Drittel und dann ging es schnell: Der Puck kam nach vier Stationen in einem schnell durchgeführten Angriff von Findlay zum frei laufenden Catenacci und der bezwang Keeper Thomas Höneckl erstmals in dieser Saison. Graz war zwar im Angriffsmodus, der entscheidende Kniff gelang allerdings nicht und im Tor hatten Irving Leland auch keinen schlechten Tag.

Garbowsky traf für die Steirer

Doch dann kamen die Grazer zum Erfolg: Matt Garbowsky nutzte einen Patzer von Geiger hinter dem Tor und schob seelenruhig ein. Premierentorschütze der Grazer. In der 33. Minute legte einer nach, der genau dafür geholt wurde: Das Netz der 99ers zog sich im Powerplay immer enger und nach einem Zuspiel von Oliver Setzinger zog Colton Yellow Horn vom rechten Bullykreis erfolgreich ab. „Das war ein unglaubliches Drittel“, resümierte Manager Bernd Vollmann, „wir hatten noch drei Stangenschüsse und die Mannschaft hat die Zweikämpfe voll angenommen. Da haben wir unser Potenzial gezeigt.“ Doch letztlich sollte es nicht reichen, denn in der 51. Minute war ein bekanntes Duo am Werk: Findlay spielte Catenacci wieder schnell in den Lauf, der eilte von der Mittellinie auf Höneckl zu und glich aus. Nur 145 Sekunden später musste der Keeper wieder hinter sich greifen. Catenacci zog im Powerplay ab, Blunden hielt den Schläger richtig, fälschte den Puck perfekt ab und die „Figli“ feierten wieder. Graz drückte, war bemüht, doch blieb unbelohnt und Findlay traf noch ins leere Tor zum Endstand. „Wenn du 50 Minuten dominierst und dann trotzdem verlierst, dann spielst du wohl in Bozen. Denn die stehen hinten drin und warten“, sagt Vollmann.

Kommentare (1)

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Sol lucet omnibus
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Die halbe Mannschaft

besteht aus Kanadiern und Schweden. Uninteressant! So geht österr. Eishockey vor die Hunde.

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