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EBEL-DossierDie Jagd auf Bozen ist eröffnet

Die EBEL-Saison 2018/19 sucht seinen Meister. Bozen hat sich in der vergangenen Spielzeit zum zweiten Mal sensationell die Krone aufgesetzt. In Klagenfurt, Villach und Graz herrscht Aufbruchstimmung, auch Salzburg, Wien und Linz haben nicht geschlafen.

Am Weg zum Titel räumte Bozen den KAC, Wien und Salzburg im Playoff aus dem Weg
Am Weg zum Titel räumte Bozen den KAC, Wien und Salzburg im Playoff aus dem Weg © (c) GEPA pictures (GEPA pictures/ Andreas Pranter)
 

Eishockey ist im Grunde ein einfacher Sport: Fünf Feldspieler und ein Torhüter pro Mannschaft jagen eine schwarze Hartgummischeibe und wer diese am öftesten im Netz des Gegners versenkt, geht als Sieger vom Eis. Am effizientesten war dabei in der Vorsaison der HC Bozen, der Salzburg im Finale zum zweiten Mal nach 2014 niederrang. Die Jagd auf den Sensationsmeister ist also eröffnet. Um am Ende ganz oben zu stehen, bedarf es aber wohl doch dem sportlichen Umgang mit etwas mehr Komplexität.

Dieses Dossier soll ihnen einen Überblick zu den Regeländerungen, den Favoriten, Top-Neuzugängen sowie sportlichen Analysen und einigen weiteren Schmankerln der Sport-Berichterstattung liefern. Für Sie zusammengefasst haben die Fakten zur EBEL-Saison 2018/19 Ressortleiter Martin Quendler, Chefreporter Gerhard Hofstädter, Mario Kleinberger sowie die freien Mitarbeiter Philip Edlinger und Herwig Gressel. Wir wünschen viel Spaß beim Schmökern! 

Das Spiel soll schneller werden

Wenige Änderungen wurden für die kommende EBEL-Spielzeit vereinbart, aber dafür könnten diese zu gravierenden Unterschieden in puncto Zeitmanagement führen. „Es ist unser Ziel, die Bruttospielzeit der Partien in der Liga auf rund zwei Stunden zu senken“, erklärt Lyle Seitz, Boss der EBEL-Schiedsrichter.

Der Spielplan zum Herunterladen

Was ändert sich nun also ab der ersten Runde? Am ersichtlichsten ist der neue Torraum, der nicht mehr halbkreisförmig um das Gehäuse geht, sondern auf Höhe der beiden Stangen abgeschnitten wurde. Das sollte die Tormänner wie in der NHL dazu veranlassen, tiefer in ihren Kästen postiert zu sein, und im Optimalfall zu mehr Toren und weniger Torraumabseits-Pfiffen führen. Zudem werden die Torleute angehalten, den Puck im Spiel zu halten. Wer die Scheibe ohne akute Gefahr durch nahende Gegenspieler festhält, um das Spiel anzuhalten, bekommt eine Zwei-Minuten-Strafe. Zudem wird ab heuer jegliches Aus-dem-Spiel-Befördern der Scheibe durch Feldspieler mit einer Strafe geahndet.

Was Diskussionen am Eis auch verkürzen soll, ist die neue Bully-Regelung: Bullyspieler werden bei Fehlverhalten nicht mehr vom Bullypunkt geschickt, sondern gleich verwarnt. Eine zweite Verwarnung beim gleichen Face-off ist gleichbedeutend mit einer Zwei-Minuten-Strafe. Übrigens: Ein Penalty im Spiel muss künftig nicht mehr vom zuvor gefoulten Spieler ausgeführt werden, jeder Crack darf antreten.

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