Für Rapid beginnt heute in der Conference League eine entscheidende Phase, die in binnen elf Tagen darüber entscheiden wird, ob diese Saison noch eine halbwegs erfolgreiche werden kann. Vor den beiden letzten Grunddurchgangsspielen bei der WSG Tirol und gegen Austria Klagenfurt, wo es für den Tabellensiebenten um die Meistergruppe geht, wartet heute Vitesse Arnheim. Das Hinspiel des Play-off-Duells gewannen die Wiener mit 2:1 und haben so gute Karten für den Achtelfinal-Aufstieg. Schließlich wurde die Auswärtstorregel vor dieser Saison abgeschafft. „Wir könnten es also defensiv anlegen, was aber absolut nicht in unserer DNA liegt, was nicht meine Idee von Fußball ist. Wir spielen von Beginn an auf Sieg“, stellt Trainer Ferdinand Feldhofer klar.

Die kommenden drei Partien sehnt der Steirer herbei: „Das ist eine tolle Herausforderungen mit echten Highlightspielen.“ Feldhofer spricht auch von „etwas Historischem für Rapid, schließlich waren wir seit 25 Jahren in keinem europäischen Achtelfinale. Auch wenn die Conference League ein neuer Bewerb ist, haben wir da eine tolle Chance. Ich sehe es als unsere Verantwortung, weitere internationale Punkte für Österreich und für Rapid zu sammeln.“

Im Winter 1997 spielte Rapid im UEFA-Cup-Achtelfinale gegen Lazio-Rom, schied allerdings mit einem Gesamtscore von 0:3 aus. Eineinhalb Jahre davor standen die Wiener sogar im Finale des Cups der Cupsieger.

Schick und Gartler wieder fit

Auch wenn das Erreichen der Top-Sechs in der Liga Priorität hat, will Feldhofer heute auf alle zur Verfügung stehenden Leistungsträger setzen: „Künstliches Schonen sagt nicht, dass du deswegen automatisch am Wochenende leichter in der Liga gewinnst.“ Thorsten Schick ist wieder fit, auch Keeper Paul Gartler trat die Reise an. Taxi Fountas (krank) ist fraglich, Filip Stojkovic fehlt rot-gesperrt