Nach 1:8-NiederlageGegen Rapid ist für den WAC die Zeit der Wiedergutmachung gekommen

Der WAC ist nach den dunkelsten 90 Minuten der Vereinsgeschichte gegen Rapid auf Revanche aus. Ein Punkt könnte vielleicht schon zu wenig sein.

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SOCCER - BL, WAC vs Rapid
1:8 war auf der Anzeigetafel in der Lavanttal Arena zu lesen © GEPA
 

Von einem schwarzen Tag zu sprechen wäre wohl noch untertrieben. Mit 1:8 ist der WAC vor einem Monat im ersten Spiel der Meistergruppe gegen Rapid untergegangen. Heute treffen die beiden Mannschaften wieder aufeinander. „Ich hoffe, dass die Zeit für eine Revanche gekommen ist. Wir sind bereit. Ich habe ein sehr gutes Gefühl“, sagt Trainer Roman Stary.

Das 1:8 aus den Köpfen zu bringen, hat lange genug gedauert. Beim WAC legt man trotz der möglichen Zusatzmotivation keinen Wert darauf, sich noch einmal intensiv mit diesem Spiel zu beschäftigen. „Es hat uns allen verdammt wehgetan. Der Mannschaft habe ich nur gesagt, dass wir noch eine Rechnung offen haben“, sagt Stary. Seit der Niederlage gegen Rapid habe es laut dem Interims-Trainer einen steten Aufwärtstrend gegeben. Im Gegensatz zum letzten Spiel gegen Salzburg wäre man heute mit einem Unentschieden nicht mehr ganz zufrieden. Ein Punkt könnte im Kampf um Platz drei und vielleicht auch für den vierten Rang schon zu wenig sein.

Weiter kein Thema ist auch heute Innenverteidiger Gustav Henriksson. Damit könnte Nachwuchsspieler Tarik Muharemovič zu seinem zweiten Einsatz für die Wölfe kommen. Gegen Salzburg hat der 19-Jährige bei seinem Debüt in der Bundesliga eine starke Leistung abgeliefert. Im Sturm kämpfen Dejan Joveljić, Thorsten Röcher und Dario Vizinger um die zwei vakanten Plätze. Sechser Mario Leitgeb ist gesperrt. 

Kapitän Michael Liendl, der vom Verein erst am Freitag mit einem neuen Vertrag für die kommende Saison ausgestattet wurde, sieht seine Mannschaft topmotiviert, aber nicht auf Rache aus. „So etwas ist im Fußball nicht entscheidend. Das 1:8 war natürlich ein Desaster. Wir werden deshalb aber sicher nicht alles über Bord werfen“, sagt Liendl. Von den Ablenkungen rund um Vertragsgespräche oder den neuen Trainer Robin Dutt habe sich die Mannschaft bisher loslösen können. Niemand im Kader sei unkonzentriert. Die Spieler seien höchst professionell, geben im Training alles und konzentrieren sich ausschließlich auf die verbleibenden vier Spiele. „Ich muss ihnen ein großes Lob aussprechen. Die Jungs sind auch nur Menschen und wenn man da etwas mitschleppt, dann ist das ganz natürlich“, sagt Stary. 

Gegen Rapid setzte es in dieser Saison in drei Spielen drei Niederlagen. Die Hütteldorfer schielen zumindest mit einem Auge noch auf den Titel. „Solange es rechnerisch möglich ist, werden wir nicht sagen, der Titelkampf ist erledigt“, sagt Trainer Dietmar Kühbauer.

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