Nach KahnbeinbruchWAC-Doc kämpft mit Spezialmanschetten um Einsatz von Leitgeb

Beim WAC bangt man vor dem Spiel gegen den LASK um den Einsatz von "Sechser" Mario Leitgeb. Nach einem Kahneinbruch wurden mehrere Spezialmanschetten angefertigt. Die Entscheidung liegt beim Schiedsrichter.

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Leitgeb soll fit werden
© GEPA pictures
 

Gegen Rapid stand WAC-Routinier Mario Leitgeb erstmals nach einer langwierigen Wadenverletzung wieder in der Startelf. Bei der 1:8-Niederlage zog sich der 32-Jährige einen schmerzhaften Bruch des Kahnbeins (Handwurzel) zu. Ein möglicher Einsatz am Sonntag wird sich erst kurzfristig entscheiden. Die medizinische Abteilung rund um Mannschaftsarzt Johannes "Doci" Weinberger ist derzeit am Tüfteln. "Wir haben verschiedene Varianten mit Manschetten und Schaumgummi", verrät WAC-Trainer Roman Stary. Ob Leitgeb auflaufen darf, entscheidet in letzter Konsequenz der Schiedsrichter. Ebenfalls eine kleine Chance besteht bei Michael Novak, der sich seit einigen Wochen mit Rückenproblemen herumschlagen muss.

Unabhängig von den einsatzfähigen Spielern wird nach dem Debakel in der ersten Runde der Meisterschaft eine Reaktion erwartet. So hart und bitter die Niederlage auch war könne man trotzdem seine Lehren daraus ziehen. Um von einem Pflichtsieg zu sprechen, sei es aber noch zu früh. "Wir spielen gegen eine sehr gute Mannschaft. Wenn es ein Punkt wird, dann ist das auch in Ordnung", sagt Stary. Man müsse ein "Mittelding" aus kompakter Defensive und schlagkräftiger Offensive finden. Das Spiel gegen Rapid sei nach mentaler Aufbauarbeit und intensiver Fehleranalyse abgehakt. Alle drei bisherigen Saisonduelle - zwei in der Liga, dazu das Cup-Halbfinale - gingen übrigens an den LASK. Das Torverhältnis ist mit 1:7 ebenfalls eine klare Angelegenheit.

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