Am Samstag (15. April) wurden in Deutschland die letzten 3 Atom-Kraftwerke abgeschaltet. Es handelte sich um die Atom-Kraftwerke Isar 2 in Bayern, Neckarwestheim 2 in Baden-Württemberg und Emsland in Niedersachsen. Die Reaktoren wurden am Abend vom Stromnetz getrennt und anschließend abgeschaltet.

Atom-Gesetz in Deutschland

Im Jahr 2011 wurde in Deutschland der Ausstieg aus der Atom-Energie beschlossen. Eigentlich hätten die Atom-Kraftwerke Ende 2022 abgeschaltet werden sollen. Wegen des Ukraine-Krieges liefen die Atom-Kraftwerke über den Winter weiter. So sollte eine Strom-Knappheit verhindert werden. 

Am 16. April trat das Atom-Gesetz in Kraft. Ab diesem Zeitpunkt ist die Strom-Erzeugung durch Atom-Kraftwerke nicht mehr erlaubt. Im Atom-Gesetz steht auch, dass die Atom-Kraftwerke schnellstmöglich abgebaut werden müssen.

Atom-Kraftwerk

Ein Atom-Kraftwerk ist ein Kraftwerk, das sehr viel Strom erzeugt. Das passiert, indem Atom-Kerne gespalten werden. Überwacht ist das ungefährlich. Wird aber zu viel Energie in sehr kurzer Zeit freigesetzt, kann das sehr gefährlich werden. Es kann zu einer Ketten-Reaktion kommen. Diese kann zu einer Explosion führen. Dabei wird dann radioaktive Strahlung freigesetzt. Man sieht sie nicht, aber radioaktive Strahlung ist hochgiftig. Die Strahlung ist sehr schädlich für Menschen, Tiere und die Umwelt.