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Leichte SpracheGeiselnahme in der Ukraine beendet

In der ukrainischen Stadt Luzk hat ein Mann viele Menschen in einem Bus als Geisel genommen. Mehrere Stunden hat die Polizei mit dem Entführer verhandelt. Der Entführer war schwer bewaffnet. Die Polizei stürmte am Abend den Bus.

Die Geiseln mussten stundenlang in diesem Bus ausharren © AP
 

In der Stadt Luzk in der Ukraine hat es am Dienstag eine Geiselnahme gegeben, die mehrere Stunden gedauert hat.

Ein schwer bewaffneter 44-jähriger Mann hat einen Bus überfallen und die Menschen darin als Geiseln genommen. Der Mann hatte mehrere Waffen bei sich: ein Sturmgewehr, Handgranaten und andere Sprengsätze.

Bus überfallen und Fenster zerstört

Der Mann hatte den Bus überfallen und mehrere Fenster mit dem Sturmgewehr zerstört. Der Mann soll dann selber die Polizei informiert haben. Er drohte damit, mehrere Sprengsätze in der Stadt zu zünden. Vor allem an Orten, an denen sich viele Menschen aufhalten.

Die Polizei hatte den Menschen geraten, zu Hause zu bleiben. Der Bus-Bahnhof soll ebenfalls gesperrt worden sein. Die Polizei vermutete, dass der Mann 20 Menschen als Geiseln genommen hat.

Bus von Polizei gestürmt

Stundenlang haben die Polizei und der Mann verhandelt. Sogar der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj soll mit dem Mann persönlich gesprochen haben.

Am Abend haben die Polizisten den Bus gestürmt. Sie haben eine Blend-Granate gezündet, um den Mann abzulenken. Drei Menschen sind freigekommen. Der Mann wurde festgenommen.

Vorbestraft

Der 44-jährige Mann soll aus Russland kommen. Er soll mehrfach vorbestraft und schon einige Zeit im Gefängnis gewesen sein. Möglicherweise könnte er auch psychische Probleme haben. Der Mann hatte die Kirche und den Staat Ukraine als „Terroristen“ bezeichnet.




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