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Leichte SpracheDie Grazer Politik plant die autofreie Innenstadt

In Wien wurde bereits darüber gesprochen. Nun denken auch die Politiker in Graz über eine autofreie “Innere Stadt“ nach.

Während die Schmiedgasse im Grazer Zentrum bereits Fußgängerzone ist, dürfen in der Kaiserfeldgasse die Autos fahren - noch zumindest © Gerald Winter-Pölsler
 

Bezirks-Vorsteherin Ludmilla Haase (ÖVP) und Verkehrs-Stadträtin Elke Kahr (KPÖ) können sich gut vorstellen, dass die Grazer Innenstadt autofrei wird. Als Beispiel nehmen sie Wien. Wien hat bereits konkrete Pläne und will diese bald umsetzen.
 
Damit Fußgänger und Radfahrer auf den Straßen mehr Platz haben, soll es eine autofreie Zone in Graz geben. Das betrifft vor allem die Straßen zwischen der Herrengasse und der Mur, etwa die Kaiserfeld-, Rauber- und Kalchberggasse.

Großbaustelle Neutorgasse nutzen 

Für die Pläne will Kahr eine Idee von Bürgermeister Siegfried Nagl (ÖVP) nutzen. Er hat vor, Schienen entlang der Neutorgasse zu legen. Dadurch würden weniger Straßenbahnen durch die Herrengasse fahren. Fertig sein soll das Vorhaben 2024. Es wird eine große Baustelle geben. Dabei könnten auch gleich die angrenzenden Straßen neugestaltet werden.
 
Kahr betont aber, dass man nicht auf die Bewohner vergessen darf. Viele von ihnen haben Autos, sie müssen ihre Wohnungen gut erreichen können. 




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