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Innovativ und mutig am Start

Vom Navigationsgurt für Sehbehinderte über die zeitgemäße Kaffeehauskultur bis zur revolutionären Vogelschutzfolie – junge Gründerinnen im Porträt.

Innovativ: Bettina Kain und Dominique Waddoup © SFG
 

BirdShades

Wie sind Sie auf Ihre Idee zu BirdShades gestoßen?
Begonnen hat alles mit einer Kühltruhe voll toter Vögel an unserer Uni. Ein Professor hat Unmengen an Kollisionsopfern unter einem Glasübergang am Uni-Gelände gesammelt. Wir waren schockiert und suchten nach einer Lösung. So ist die Idee zu BirdShades – die transparente Vogelschutzfolie für Glasflächen – entstanden.
Was machen Sie anders als alle anderen?
Ich denke so einiges. Zu allererst haben wir die weltweit führenden Experten im Bereich Vogelschlag in unserem Advisory Board und sind so immer auf dem aktuellsten Stand, was neue gesetzliche Regelungen, Produkte, Studien und auch potentielle Kunden anbelangt. Als Biologinnen verstehen wir auch die Physiologie und das Verhalten der Tiere sehr gut.
Was wird für Sie in Zukunft die größte Herausforderung sein?
Bis zur Marktreife unseres Produktes werden noch einige Hürden zu meistern sein. Ich denke, die größte Herausforderung wird es sein, die richtigen Partner für die Umsetzung und Überleitung in die Serie sorgfältig auszuwählen, damit wir ein Produkt, das für Mensch und Tier optimale Eigenschaften bietet, auf den Markt bringen können.

 

H-TI

Wie sind Sie auf Ihre Idee zu H-TI gestoßen?
Meine Familie beschäftigt sich schon seit Jahrzehnten mit Holzprodukten und somit bin ich auch sehr früh mit dieser Branche in Kontakt gekommen und damit aufgewachsen. Dies war natürlich sehr prägend und daher hatte ich schon länger die Vision, mich selbstständig zu machen und in das Möbelgeschäft einzusteigen. Diese Kombination aus Holz und Möbeln wurde dann auch zum Markenzeichen meiner Firma (Holzprodukte-Tanusev Iris) und spiegelt mich wider.

Iris Tanusev beliefert Unternehmen in ganz Europa Foto © Iris Tanusev

Was machen Sie anders als alle anderen?
Wir stellen beinahe alles selbst im Betrieb her. Die Holzabfälle unserer Stühle werden bei uns komplett weiterverarbeitet, nämlich zu Pellets. Somit ist unsere Produktion auch nachhaltig aufgebaut und wir können ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis am Markt anbieten. Dies ist unser größter Vorteil.
Was wird in Zukunft die größte Herausforderung sein?
Wir sind momentan nur im B2B-Bereich tätig, jedoch planen wir, auch in den B2C-Bereich einzusteigen. Dies sehen wir als größte Herausforderung, da wir unser Marketingkonzept ändern müssen, um den Endkunden direkt anzusprechen.

 

WaibroSports

Wie sind Sie auf Ihre Idee zu WAIBROsports gestoßen?
Meine acht Jahre jüngere Schwester wurde mit einer Sehbehinderung geboren und so war ich von früh an in das Thema und die Gesellschaft integriert. Der Ansporn zur Forschung entstand tatsächlich durch eine bloße Spaßaussage eines Freundes. „Skispringen für Blinde – das wäre doch eine coole Sache!“, war der Satz der schlussendlich zu WAIBROsports führte.
Was machen Sie anders als alle anderen?
Wir unterscheiden uns von anderen sehr stark, was die Teamkonstellation betrifft. Durch mein Fachgebiet im Interaktionsdesign und dem Schwerpunkt meiner Teamkollegin Juliane Fischer im Produktdesign haben wir eine starke nutzerorientierte Produkt-entwicklung schon von Beginn an.

Katerina Sedlácková hilft Menschen mit Sehbehinderung Foto © KK

Was wird in Zukunft die größte Herausforderung sein?
Im Unternehmen kämpfen wir wie wohl jedes Startup mit der Finanzierung, da unsere Ressourcen sehr knapp sind. Aktuell investiere ich daher sehr viel Zeit in Finanzplanungen, Förderanträge und die Suche nach Finanzierungspartnern. Solche Arbeit ist nie umsonst, aber sie fühlt sich dennoch hin und wieder frustrierend an.

 

Kristinas Meisterkonditorei

Wie sind Sie auf die Idee gekommen, Kristinas Meisterkonditorei zu eröffnen?
Grundsätzlich wusste ich vor zehn Jahren schon, dass ich meine Leidenschaft zum Beruf machen wollte. Die Firma Kristinas Meisterkonditorei zu gründen war ein dynamischer Prozess, der sich im Laufe der Zeit von selbst entwickelt hat.
Was machen Sie anders als alle anderen?
Im Gegensatz zu anderen Betrieben setzen wir auf eine elegante Kombination aus Tradition und Moderne, gepaart mit starkem regionalem Bezug zu den Produkten. Wir legen Wert auf das Konditorenhandwerk und möchten unseren Kunden zeigen, dass Handwerk heutzutage wieder eine wichtige Rolle spielt.

Kristina Kellner sorgt für Kaffeehauskultur Foto © HARALD TAUDERER

Was wird für Sie in Zukunft die größte Herausforderung sein?
Die größte Herausforderung in Zukunft wird es sein, die Qualität weiterhin auch beizubehalten und dabei mit den Ressourcen und der Umwelt so schonend wie möglich umzugehen.

 

BIG Power Fitness Snack

Wie sind Sie auf Ihre Idee zu BIG Power gestoßen?
Meine Schwestern und ich sind auf der Landwirtschaft unseres Vaters aufgewachsen. Wir kennen uns in der Schinken- und Fleischproduktion aus und achten nicht nur auf Frische und Herkunft, auch das Thema Wertschätzung der Lebensmittel liegt uns enorm am Herzen. Aus dieser Motivation heraus haben wir Big Power gegründet und wollen gutes Essen mit Lifestyle verbinden.

KK
Schwesternpower: Katharina, Laura und Klara Habel © KK

Was machen Sie anders als alle anderen?
Für uns ist es wichtig, die Zutaten auf das Wesentliche zu beschränken, und was gehört in Fleisch hinein? Richtig, Fleisch! Wir haben das Ganze noch mit Gewürzen verfeinert und das war’s dann – Big Power Snack ist fertig.
Was wird in Zukunft die größte Herausforderung sein?
Der Markt verändert sich ständig, ebenso wie die Trends der ­FMCG-Industrie. Um mit­mischen zu können, muss man als Produzent immer über die neuesten Entwicklungen informiert sein und diese auch individuell umsetzen.

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